
Im steten Wahn, perfekt zu sein,
Vergisst der Mensch, Mensch zu sein.
Er sucht nach Macht, nach Glück, nach Geld,
Und vergisst dabei die wahre Welt.
Vergangenheit und Zukunft sind sein Leid,
Im Jetzt und Hier hat er kaum Zeit.
Er trägt die Last der Welt auf seinen Schultern,
Während Ängste tief in ihm wühlen..
Im Spiegel sieht er nur den Schein,
Verleugnet sein wahrhaftiges Sein.
Er baut sich auf, ganz groß und breit,
Doch tief im Innern herrscht nur Streit.
Er schmückt sich mit des anderen Federn,
Versucht, ein anderer zu werden.
Sein Streben kennt kein Maß und Ziel,
Er rennt im Kreis, ein endloses Spiel.
Seine Worte sind wie Messer scharf,
Treffen stets ins Herz, nie daneben.
Doch seine Taten, ach so zart,
Bringen kaum das Gute in das Leben.
Die Zeit ist knapp, der Stress ist groß,
Er rast dahin, als wäre er los.
Er hetzt und rennt, Tag aus, Tag ein,
Und fragt sich, wo das Glück wohl sei.
Oh Mensch, erkenne dich selbst im Licht,
Im Spiegelbild, das dir die Wahrheit spricht.
Denn nur wer seine Fehler kennt und sie versteht,
Hat wirklich das Leben voll und ganz gedreht.



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