Krieg und Frieden. Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse

Als Adam und Eva in der Paradies-Erzählung ganz zu Beginn der Bibel, in der Genesis, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen, braucht Gott sie eigentlich gar nicht mehr aus dem Paradies zu vertreiben, zumal er ihnen ohnehin noch Felle näht, damit sie in der Wildnis dann überleben können; Adam und Eva haben sich, unwissend, bereits selbst aus dem Paradies vertrieben, weil sie nun wahrnehmen, dass es auf der Welt einerseits das Gute gibt, andererseits das Böse.

Wer dies wahrnehmen kann oder wahrnehmen muss, für den ist automatisch das Paradies beendet.


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Kommentare

2 Kommentare zu „Krieg und Frieden. Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“

  1. Tja, Erkenntnis macht das Leben spannender. Wer nicht weiß dass er etwas vermisst, der vermisst nix…. Und wer sich keine eigene Erfahrungen leistet wird nie wachsen. Hätte Gott statt dem Apfelbaum nen Fernseher hingestellt wären wir bestimmt noch im Paradies…

  2. Ja, nur weil es Unterschiede gibt, kann man überhaupt etwas wahrnehmen.

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