Putins Werk und Lawrows Beitrag

Wer hat die Längste?

Lawrows Lügen sind lang, Putins Lügen sind länger. Er hat die längste.

Mit diesem Wortspiel könnte man es belassen, wenn es nicht so dramatisch wäre.

Sergej Lawrow, das ist schon lange keine Übertreibung mehr, ist ein professioneller Lügner, der sich für keine noch so absurde Rechtfertigung der gnadenlosen Angriffe auf den Nachbarn zu schade ist. Wie sonst hätte Dmytro Kuleba in das Gespräch mit dem zynischen Russen gehen sollen als voller Skepsis, dass der überhaupt nach einer Lösung suchen will und darf, wie der Krieg zu beenden sei?

Während im belagerten, ausgehungerten, frierenden Mariupol die getöteten Männer, Frauen und Kinder inzwischen in Massengräbern beerdigt werden müssen, die versprochenen Fluchtwege aus den umkämpften Städten nur mit Glück einen Weg in die vorläufige Sicherheit bieten und weiter Geschosse, Raketen, Bomben in Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Schulen einschlagen, stellte sich Lawrow nach dem Gespräch in Antalya nach etwa eineinhalb Stunden vor die Presse und behauptete allen Ernstes: Berichte über „Gräueltaten“ der russischen Armee seien sämtlich falsch und eine „Manipulation“ der gesamten Welt.

Quelle Zeit Online

In der Türkei haben sich heute der ukrainische Außenminister Kulewa uns der russische Außenminister Lawrow getroffen und während Lawrows Land, Russland, die Ukraine in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Schutt und Asche legt, während russische Truppen mit größter Brutalität und Rücksichtslosigkeit gezielt immer mehr Wohngebäude bombardieren, zivile Einrichtungen, gestern erst ein Kinderkrankenhaus in Mariupol zerstört hatten, behauptet der lügende Lawrow, Russland führe überhaupt keinen Krieg.

Ähnlich hatte Putin immer wieder im Vorfeld des Krieges gelogen, als er die Ukraine über Monate hinweg massiv mit einer immer größer werdenden Zahl an russischen Truppen umzingelt hatte und stets nur von angeblich harmlosen Manövern sprach, bis er dann am 24.2.22 den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine startete.

Unter diesen Voraussetzungen kann es unter keinen Umständen Frieden geben.

Denn Putin, der die längste hat, fordert die Kapitulation der Ukraine und will dort das Volk der Ukrainer*innen völlig zerschlagen, im Grunde einen Genozid vollziehen und eine Diktatur errichten. So, wie er Russland mittlerweile zur Diktatur gemacht hat.

Die Ukrainer*innen hingegen haben ein freies und demokratisches Land und aus diesem Grund kämpfen sie und ihr Leben und um ihre Freiheit und um ihr Land.

Frieden kann es nur geben, wenn die russischen Truppen stoppen, wenn sie sich aus der Ukraine zurückziehen und dann in der Folge in riesigem Umfang Reparationszahlungen leisten. Vorher wird kein Friede möglich sein.

Eine sehr treffsichere Analyse aus ZEIT ONLINE können Sie >hier lesen.

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