Warum sollte man Russland jetzt aus dem Swift-Zahlungssystem ausschließen?
Man muss es umgekehrt denken: wenn man Putin jetzt nicht aufhält mit etwas, was ihm richtig wehtut, was auch der EU natürlich wehtut, aber ihm viel mehr, dann klopft Putins Krieg morgen an die Türen der NATO, an Polen, am Baltikum oder an anderen Staaten an, und übermorgen wird sich China, welches sich ganz genau anschaut, wie die EU mit dieser russischen völkerrechtswidrigen Aggression umgeht, Taiwan militärisch einverleiben.
Nur, wenn man Putin jetzt mit massiven und sofort wirkenden Maßnahmen stark in die Schranken weist, kann die europäische Sicherheitsarchitektur aufrechterhalten werden. Die Frage ist also, will man Geld oder will man Frieden und Demokratie? Wer Frieden und Demokratie erhalten will und dafür keinen weiteren Krieg in Kauf nehmen möchte, der muss dafür sein, das Swift-Zahlungssystem in Russland abzuschalten. Jetzt.
Ja, das trifft die EU auch. Aber ehrlich gesagt, die EU kriegt das hin. Die Energiepreise werden dadurch steigen, aber die EU wird es bewältigen können. Was sie nicht wird bewältigen können, ist ein Krieg, den Putin in der Ukraine führt und an die Grenzen der EU trägt. Womit die EU nicht zurechtkommen wird, ist mit einer Sicherheitsarchitektur, die zu Staub zerfällt. Denn die EU ist keine militärische Macht, sie ist eine Wirtschaftsmacht. Und Wirtschaft braucht Sicherheit.
Das Abschalten des Swift-Zahlungssystems für Russland bedeutet auch ein Energieembargo. Die EU und Deutschland können somit kein russisches Erdgas und Erdöl mehr kaufen. Aber sie sollten das auch nicht mehr tun. Warum? Denn man kann doch nicht demjenigen Kriegsverbrecher, der Krieg nach Europa trägt, der den Krieg mit hoher Wahrscheinlichkeit demnächst auch in die EU tragen wird, seine Rohstoffe abkaufen und ihm so den Krieg gegen uns finanzieren. Das ist völliger Irrsinn.
Unterschreiben Sie hier die Petition: > Russland sofort vom Swift-Zahlungssystem ausschließen.



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