Was braucht es für Existenz?

Damit etwas existieren kann, braucht es aus christlicher Sicht erst einmal Gott, dann aus christlicher und naturwissenschaftlicher Sicht den Urknall und die Evolution.

Aber was braucht es im Generellen?

Es braucht vermutlich zwei Sachen.

– Unterschiede

– einen Willen

Unterschiede braucht es deswegen, weil Dinge nur existieren können in Abgrenzung zu anderen Dingen. Wenn alles weiß wäre, könnte man keine Konturen erkennen, gar nichts. Es braucht also Unterschiede zwischen Dingen und Ansichten und Menschen, zwischen allem, was existiert. Ohne Unterschiede würde nichts existieren.

Und wie ist das mit dem Willen? Um ein Bewusstsein entwickeln zu können, braucht es vermutlich einen Willen. Aber auch, um einfach nur auf niedrigem Level zu existieren, beispielsweise wie eine Pflanze, braucht es eine Art von Willen.

Bei einer Pflanze kann man wahrscheinlich nicht von Willen sprechen, aber würde man diesen Begriff einmal auf eine Pflanze anwenden, könnte ihr Wille darin bestehen, zu wachsen, zu überleben, Photosynthese zu betreiben und so weiter.

Der Wille bei Menschen kann sein, dass man mit den einen Menschen etwas zu tun haben will, mit den anderen nicht, dass man die einen Dinge mag, die anderen nicht, dass man dies und jenes tun will, das andere nicht. Ähnlich auch der Wille bei Tieren.

Der Wille ist vermutlich etwas, was rudimentär bereits vorgegeben sein muss, damit ein Lebewesen überhaupt in Existenz treten kann, zumindest im Sinne von Bewusstsein. Wenn einem alles egal ist, wenn man keine Idee hat, das eine oder andere zu wollen oder das andere oder eine nicht, dürfte sich vermutlich auch kein Bewusstsein entwickeln. Man wäre dann eine Art Baum, der irgendwo herumsteht und dem die meisten Dinge egal sind.


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

Ein Kommentar zu „Was braucht es für Existenz?“

  1. Zum Gruss,

    Das Geheimnis des Lebens
    von dem wie wir es uns vermuten
    und wissen können,
    ist auf der Erde entstanden.

    Das Leben will Leben weiter geben
    durch alle Kreaturen
    unterschiedlichen Geschlechts.

    Der Antrieb ist von der Natur,
    wir sind Natur,
    gegeben.

    Dinge sind Dinge nichts anderes.

    Der Mensch sieht und hört,
    er kann nur ein schmales Spektrum von Welt
    mit seinen Sinnen wahrnehmen.

    Es gibt Menschen,
    die uns aus ihrer Vorstellung,
    uns etwas zu glauben vorstellen,
    was es in der Wirklichkeit des Seins nicht gibt.

    Alles ist mit allem,
    durch das ganze Universum hindurch,
    miteinander verwoben.

    Die Sexualität ist eine List der Natur,
    die Zweitteilung der Wiedergabe von Leben,
    zum Schutz schädlicher Mutation.

    Wir nennen den Antrieb,
    im menschlichen Verständnis,
    den Willen,
    die Willenskraft,
    die Durchsetzung gegen das,
    was vorerst unüberwindbar scheint.

    Wir Menschen,
    ob wir dem wollen oder nicht,
    sind von der Umwelt abhängig
    und auf andere Menschen bezogen.

    Wir kommen in die Welt,
    ob wir dem wollten oder nicht.

    Unser Bewusstsein
    kann im Vergleich zu anderen
    überragend sein oder nicht.

    Der unteilbaren Menschenwürde
    sind wir Menschen alle gleich.

    Ich weiss dem anderen nicht,
    was einem alles egal sein kann,

    wenn ich dem anderen vermute,
    dass er keine Idee hat,

    sich zwischen gut und böse,
    in eigener Verantwortung zu entscheiden,
    was er zur Wirklichkeit von Welt,
    jeden Tag zu tun hat.

    Ich habe keinen Maßstab welche Bewusstheit,
    zum Besseren in anderen vorhanden sein soll.

    Die Bäume selbst,
    von denen man im Vergleich zum Menschen,
    von Bewusstsein nicht reden kann,
    kommunizieren über das Wurzelwerk,
    den Wind miteinander.

    Nicht die Mobilität von hier nach dort
    macht das Menschsein aus,
    sondern die tägliche Anstrengung
    über sich selbst,
    der Innenwelt und der Aussenwelt
    bewusster zu werden.

    Liebe Grüße
    Hans

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen