Kirchlicher Missbrauch in Frankreich. Der Papst schämt sich etwas

Papst Franziskus empfindet offensichtlich Trauer und Schmerz über das große Ausmaß des Missbrauchsskandals in der französischen katholischen Kirche und über die viel zu lang andauernde Unfähigkeit der Kirche, diese Missstände zu beseitigen und aufzuarbeiten und künftig nachhaltig zu verhindern.

Scham ist sicher schon mal gut, ein bisschen besser wäre es natürlich fast noch, wenn der Papst es nun schaffen könnte, die hierarchischen Strukturen in der katholischen Kirche aufzulösen, welche vermutlich den sexuellen Missbrauch Minderjähriger begünstigt haben. Auch wäre es gut, wenn Frauen beispielsweise katholische Priesterinnen werden könnten und somit nicht mehr eine reine Männergesellschaft in der katholischen Kirche herrschen würde. Zudem wäre es gut, wenn katholische Priester heiraten könnten, sodass Sexualität nicht mehr unterdrückt werden muss, die dann möglicherweise an falscher Stelle ihren Weg gefunden hat, sondern sodass sie also in einer Beziehung zwischen Mann und Frau oder gegebenenfalls auch gleichgeschlechtlich unter Erwachsenen ausgelebt werden kann.

Nur so ein paar Gedanken. Scham ist gut, strukturelle Prävention besser.


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Kommentare

4 Kommentare zu „Kirchlicher Missbrauch in Frankreich. Der Papst schämt sich etwas“

  1. Ach Gott unsere Kirche…,

  2. Tja…

  3. Du mischst dich in Dinge ein, die dich und mich
    nichts angehen. Du bist kein Katholik und ich bin
    kein Katholik mehr.

    Zweitens: Mißbrauch ist keine Sache der
    Konfession, sondern eine des Machtgefälles.

    Wo immer ein Machtgefälle existiert, ist der Mißbrauch
    ― welcher Art auch immer ― nicht weit. Die Ausnahme…

    Die Höhe der Macht
    korreliert mit der
    der Geistigen Reife.

    🍁

  4. Naja, ich äussere Ideen dazu, wie man den Missbrauch von Menschen künftig verhindern könnte. Solche Äußerungen finde ich ethisch schon sinnvoll.

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