Hanau. Ein Jahr danach.

Heute vor einem Jahr hat ein rechtsradikaler Täter aus rassistischen Gründen in Hanau neun Menschen erschossen. Er kannte sie zwar nicht, aber er glaubte, sie nicht zu mögen.

In der Bibel heißt es, du sollst nicht töten.

Das gilt universell. Es gilt für Menschen, die man mag, für Menschen die man nicht mag, und es gilt auch für Menschen, die man nur in Gedanken irgendeiner Gruppe, welche man scheinbar nicht mag, zuordnet, Menschen also, die man zu einer gedanklichen Verhandlungsmasse degradiert.

Jesus formulierte es umgekehrt und positiv: Liebe sogar deine Feinde!

Denn dann erkennst du im anderen Menschen, dass er auch ein Mensch ist, einer, wie du und ich. Dann kann es passieren, dass der, den du für einen Feind hältst, plötzlich kein Feind mehr ist, weil du ihn kennengelernt hast. Er wird dir vertraut, vielleicht sogar ein Freund.

Sehen Sie hier den Versuch einer künstlerischen Aufarbeitung als Video.

Und hier können Sie noch mehr zu den Hintergründen lesen.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Geschehens:


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Kommentare

2 Kommentare zu „Hanau. Ein Jahr danach.“

  1. Ein Fisch: „Jesus formulierte es umgekehrt und positiv: Liebe sogar deine Feinde!“

    Unsinn oft wiederholt, ist immer noch Unsinn.

    ◾ Wer Feinde sieht, befindet sich in der Frequenz des Hasses.
    ◾ Wer sich in der Frequenz der Liebe befindet, kennt keinen Feind.

    ❄️

    Fisch: „Dann kann es passieren, dass … Er wird dir vertraut, vielleicht sogar ein Freund.“

    „Freund“ und „Feind“ sind die zwei Seiten der selben Münze.
    Es ist der Verstand des Menschen, der die Unterschiede macht.

    Romantik und Liebe sind zweierlei, nicht dasselbe.

    Liebe kennt keine Unterscheidungen.
    Liebe ist nicht chauvinistisch.
    Liebe ist wahllos.

  2. Fisch: „In der Bibel heißt es, du sollst nicht töten.“

    In vielen Gesetzbüchern steht das auch.

    Welche Relevanz sollte es haben, daß ein
    Imperativ irgendwo geschrieben steht ?

    „Du sollst nicht töten!“ Eine verzweifelte Bitte des alten Moses an
    die Leute, sie mögen sich doch bitte etwas anständiger verhalten!

    Steintafel? Er hatte wohl in einem Steinbruch des Sinai meditiert.

    Mit seinem Trick, Gott habe das gesagt und dazu Hammer und
    Meißel in die Hand genommen, hoffte er, mehr Erfolg zu haben.

    Egoistisch motivierte Menschen kann man nicht
    mit einem einfachen Appell zur Einsicht bringen.

    Als guter Führer (Hirte) gab er, Moses, sein Bestes.

    Er verfolgte keine egoistischen oder unlauteren Absichten mit
    seinem Schwindel, sondern hatte nur das Gemeinwohl im Blick.

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