Die christliche Begründung der Menschenwürde

Die Würde des Menschen ist unverletzlich, so heißt es gleich ganz zu Beginn des deutschen Grundgesetzes.

Wie aber begründet sich die Menschenwürde?

Christlich gesehen ist es egal, welches Aussehen man hat, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, auch die persönlichen Ansichten sind erst einmal egal.

Christlich gesehen besitzt der Mensch nur deshalb seine besondere Würde, weil Gott sie ihm zuspricht: Zum Ebenbild Gottes wurde der Mensch geschaffen, so der Gedanke gleich zu Beginn der Bibel in der Genesis. Aus diesem Grund besitzt der Mensch seine besondere Menschenwürde, die ihm auch niemand nehmen kann.

Dass sich aus dieser christlichen Sicht heraus natürlich ethische Handlungsaufforderungen ergeben, ist offensichtlich. Weil der Mensch seine Menschenwürde besitzt, sollen andere Menschen, die Gesellschaft, natürlich auch alles daran setzen, diese Menschenwürde zu respektieren und jeden Menschen respektvoll behandeln. Dazu gehört in unserer Gesellschaft auch, dass jeder Mensch menschenwürdig leben können sollte.


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Kommentare

101 Kommentare zu „Die christliche Begründung der Menschenwürde“

  1. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    Nachdenken ist vielleicht nicht das Hobby von God.fisch.

    Sorry, ist nicht persönlich gemeint.
    Ich wage mir nur die Gesetze der Physik zu hinterfragen.

    Wasser ist doch angeblich inkommpressible.
    Nun eine theologische Frage:
    Woher hat Gott all das Wasser gefunden oder hergenommen.

    Bevor Gott Himmel und Erde erschaffen hat muss ja,
    also vor dem Urknall alles schon dagewesen sein.

    Wo war das ALLES ? Menschen eingeschlossen ?

    Die Schöpfung ist einfach.
    Nur nicht einfach zu verstehen.

  2. Also zu behaupten, dass Nachdenken nicht mein Hobby wäre, obwohl ich hier einen theologischen Block betreibe und permanent nachdenke, ist bestenfalls unüberlegt, schlimmstenfalls beleidigend.

    Und ich möchte auch nicht mit Ihnen permanent das gleiche Thema im Kreis besprechen. Ich habe Ihren Punkt ja verstanden. Er ist ja nicht so schwer zu verstehen. Der Gedanke, dass das Universum und alles letztlich etwas Geistiges sein könnte, kam hier auf dem Blog auch schon immer mal wieder als Thema. Allerdings bleibt es meines Erachtens dann bei einer Theorie, über die Theoriebildung kommen wir nicht hinaus. Auch nicht, wenn Sie das immer behaupten, weil Sie von sich behaupten, Sie hätten gelernt, das Universum in Nullzeit zu verlassen, ohne erklärt zu haben, wie Sie das anstellen wollen. Diese Erklärung sind Sie immer noch schuldig geblieben. Und sonderlich glaubhaft wirkt diese Erklärung auf mich auch nicht.
    Der Gedanke, dass Gott sich in seiner Schöpfung selbst erkennen will, ist theologisch auch schon einmal gedacht worden. Man kann das als Theorie nehmen. Als gesichert würde ich es aber nicht betrachten. Denn Gott ist Gott und wir können über ihn nicht derartiges gesichert aussagen. Wenn Sie meinen, Gott sei Bewusstsein, dann ist das Ihre Theoriebildung, die man aber genauso wenig beweisen kann.
    In der christlichen Theologie ist Gott zumindest etwas anderes als seine Schöpfung. Der Mensch hat dementsprechend eine Art göttlichen Funken in sich, ist aber nicht Gott.

  3. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    @ das Universum in Nullzeit zu verlassen, ohne erklärt zu haben, wie Sie das anstellen wollen.

    Indem ich die Materie verlasse, in Nullzeit.

    Na god.fish, immer noch gefangen in Raum und Zeit ?

  4. Aha, und wie ?

  5. …wirkt auf mich wie Unsinn.

  6. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    Kant, Raum und Zeit sind Vorstellungen im Geist.
    Lese einmal Kant, god.fish, und dann die Bibel.

    Amen

  7. Ich denke, wir lassen es jetzt dann hier mal gut sein mit dem Thema.

  8. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    Der göttliche Funke in uns.

    Wir sind alle Kinder Gottes.
    Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf, ist des Pudels Kern
    und erklärt auch was die Welt im Innersten zusammenhält.

    F. Schiller: Das Universum ist ein Gedanke Gottes.
    Wer diesen Satz versteht, versteht auch Gottes Schöpfung.
    Die Schöpfung findet immer im Jetzt statt.
    Es gibt keine Zeit.
    Das Früher ist eine Erinnerung, die Zukunft ein Traum.
    Es gibt nur diesen Augenblick.

    Gott hat keinen Namen und auch keine Form.
    Gott ist.
    Das Universum und alles Leben darin ist eine Manifestation.
    Die Transzendenz zwischen Geist, Körper und Seele
    verstehen nur wenige Menschen. Jesus verstand es, worauf er sagte,
    mein Vater und ich sind EINS.
    Jesus sagt allerdings nicht, dass er damit seinen geistigen Vater meint.
    Der Vater ist der Erzeuger, die Mutter die Gebärende.

    Vater-Mutter des Kosmos, bündle in uns dein Licht….
    so das unverfälschte Original.
    Was der Weisheit entspringt.

    Man muss nicht wirr im Kopf sein um Informationen verarbeiten zu
    können. Die Logik und die Unlogik sind eineiige Zwillinge.

    Man gewöhnt sich schnell an den Gedanken das man das Huhn
    nicht von dem Ei trennen kann.
    Die Frage, was war zuerst existiert gar nicht.
    Ist Licht Welle oder Teilchen ?
    Diese Frage existiert gar nicht.
    Was war vor dem Urknall ?
    Diese Frage stellt man Gott nicht wenn man um Gott Wissen
    gefunden hat.
    Wissen um Gottes Schöpfung im Jetzt.
    Gott wurde nie geboren, ES, Bewusstsein, ist aus sich selbst
    heraus.
    Man muss nicht irre sein um diese einfache Einfachheit
    erkennen zu können.
    Gott selbst ist geschlechtslos, weshalb er sich in die Geschlechtlichkeit
    trennt, ihr nennt das Adam und Eva.
    So entsteht Polarität und Dualität.
    Die Schöpfung ist einfach.
    Jeder Mensch kann zum Mitschöpfer werden.
    God fish, Du bist es bereits, nur bist Du dir dessen noch nicht bewusst.
    Bewusst sein kommt von Bewusstsein.

    Schönes Tägli

  9. Dieser Jesus hat nicht von „Glauben“,
    sondern von „Vertrauen“ gesprochen.

    Zwischen Glauben und Vertrauen
    besteht ein himmelweiter Unterschied!

    • Glauben basiert auf Angst.
    • Vertrauen ist ein Zweig der Liebe.

  10. Glauben ist ein intellektueller Vorgang.

    Kleine Kinder
    glauben nicht,
    sie vertrauen.

  11. Also diese starke Unterscheidung kommt mir etwas künstlich vor. Glaube kann ebenfalls ein vertrauender Glaube sein und hat dann mit Angst nichts zu tun.

  12. Jesus wird aber so zitiert, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dass er sagte, wer nicht glaubt wie die Kinder, kommt nicht ins Reich Gottes. Das heißt eigentlich, dass die Verben glauben und vertrauen im Neuen Testament relativ synchron verwendet werden und nicht diese starke Differenzierung haben, die du hier immer wieder skizzieren möchtest.

  13. Fisch: „Glaube kann … ein vertrauender Glaube sein“

    Wozu etwas glauben, wenn
    du voller Vertrauen bist ?

    In deinem Glauben bist du abhängig.
    Im Vertrauen bist du unabhängig.

    Du fragst die EKD, was du glauben darfst
    und was du glauben sollst und einiges wurde
    dir in der Kindheit „nahegelegt“, zu glauben.
    Katholiken haben die Glaubenskongregation.

    Im Vertrauen bist du der Liebe nahe
    und in der Liebe… dem Göttlichen.

    Warum Mittelsmänner befragen, wenn
    du „seine Nummer“ in der Hand hast?

  14. Sieh doch selbst und laß
    dir nicht alles vorkauen:

    Fisch: „Jesus wird aber so zitiert…“

    Ich vermute, du hast schon mal ein
    Kleinkind in deiner Nähe erlebt ?

    Dann weißt du es doch und kannst
    die EKD… die EKD sein lassen.

    Ganz egal, wie „die Verben glauben und vertrauen
    im Neuen Testament … verwendet werden“ (Fisch):

    Glauben ist ein intellektueller
    Vorgang und ein Gängelband.

    Kleine Kinder
    glauben nicht,
    sie vertrauen.

    Zwischen Glauben und Vertrauen:
    Ein himmelweiter Unterschied !

  15. Was man glaubt, ist ohnehin immer etwas sehr Persönliches.

  16. Die theologischen Ansätze, die ich hier immer wieder auf dem Blog thematisiere, umfassen einen recht weiten Horizont, denke ich. Das ist nicht so eingeschränkt, wie du es hier gerne darstellst.

    Ob Glaube etwas Intellektuelles ist, würde ich hinterfragen. Ich denke, es ist auch eine Herzenssache.

  17. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    Gott ist dimensionslos, wie das Universum auch.
    Das würde ich von Theologen erwarten, das sie das predigen.

  18. Wozu einem Glauben anhängen – selbst wenn
    er der eigene wäre – wenn keine Angst da ist?

  19. Fisch: „Ob Glaube etwas Intellektuelles ist, würde ich hinterfragen“

    Gute Idee (falls du den Konjunktiv weg läßt 😇).

    Klares und ehrliches Hinterfragen ist immer gut… auch der eigenen Beweggründe.

    Glaubens-Konstrukte von anderen aufzunehmen oder eigene zu entwickeln, sind unterschiedlich anspruchsvolle Verstandes-Aktivitäten.

    Vertrauen ist einfach –
    kann schon jedes Kind.

    „Wenn ihr nicht seid wie die Kinder…“

  20. Apropos Glaubens-Konstrukte:

    Die römisch-katholische Kirche (katholikos = alle betreffend) versteht sich als „allein selig machend“ (Extra ecclesiam nulla salus).

    Lumen Gentium (2. Vatikanischem Konzil): Es können „jene Menschen nicht gerettet werden, die um die katholische Kirche und ihre … Heilsnotwendigkeit wissen, in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollten“.

    Immerhin kann auch ein Nicht-Katholik das ewige Heil erreichen, wenn er „das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott aber aus ehrlichem Herzen sucht“ (Lumen Gentium).

    Danach haben Nirmalo, Gerd und ein paar der Fische im Teich… schlechte Karten.

    „O heilige Einfalt!“ – Jan Hus (auf dem Scheiterhaufen, als eine Frau kam, um noch etwas Holz nachzulegen)

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