Von Müssen und Wollen

Es gibt Menschen, die jammern und sagen, sie müssen dies oder jenes tun. Dabei wollen sie es tun. Das ist ihnen aber nicht klar.

Die meisten Dinge im Leben muss man nicht. Man muss nicht arbeiten, man muss sich mit anderen Menschen nicht verstehen, man muss nicht in einer Wohnung oder einem Haus wohnen, man muss sich nicht waschen.

Die meisten Menschen wollen das aber tun. Sie müssen es nicht, sie wollen.

Denn die Menschen haben Angst vor den Konsequenzen, wenn sie diese Dinge nicht tun. Und mitunter muss man sagen, dass sie zu Recht Angst vor diesen Konsequenzen haben.

Wer sich mit anderen Menschen nicht versteht, muss eben alleine durchs Leben gehen, ebenso vermutlich der, der sich nicht wäscht und unangenehm riecht. Wer nicht arbeitet, hat kein Geld und muss vielleicht betteln, wer sich keine Wohnung oder keine Haus mietet oder kauft, muss vielleicht unter einer Brücke wohnen.

Alles sinnvolle und plausible Gründe, denen man zurecht zustimmen kann.

Man sollte nur denjenigen Gedanken mit in den Alltag integrieren, dass man zu all diesen Dingen theoretisch auch nein sagen könnte und dass es die Konsequenzen sind, die einen trotzdem ja sagen lassen.

Man will diese Dinge, weil man die Konsequenzen zu Recht nicht will.

Müssen tut man aber nicht.

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