Pandemie. Jung und alt

Junge Menschen, beispielsweise Studenten, sind in besonderem Maße darauf angewiesen, zu spüren, wer sie sind (Entwicklungsaufgaben im Jugendalter). Dazu brauchen sie Kontakte mit anderen jungen Menschen. Sie müssen ihr Leben erst noch gestalten. Drum dürfte es ihnen relativ schwer fallen, dauerhaft mit Kontaktbeschränkungen zu leben.

Ältere Leute brauchen auch Kontakte, wissen aber bereits, wer sie sind und ihre Kontakte sind meistens auch schon relativ etabliert und halten, auch, wenn man sich nicht dauernd sieht.

Deswegen dürfte es so sein, dass jüngere Menschen mehr unter die Leute gehen und sich dadurch natürlich auch leichter gegenseitig mit dem Coronavirus infizieren.

Wenn man es mal auf eine einfache Formel bringen möchte, wobei einfache Formeln zwar nie ganz richtig sind, aber der Einfachheit halber:

Junge Menschen machen Party, weil das Coronavirus ihnen – meistens zumindest – nicht ganz so viel anhaben kann.

Ältere Menschen leben so, wie sie es gewohnt sind und wollen ihren Lebensstandard halten, allerdings ohne allzu sehr auf das Klima zu achten, weil die Klimaerwärmung ihnen aufgrund ihres Alters auch nicht mehr allzu viel anhaben können wird.

So hat jeder seine Interessen und lebt noch seinen eigenen Interessen. Corona zeigt an dieser Stelle einen Generationenkonflikt auf.

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