Gott, Vergebung und schreiendes Unrecht

Wir haben uns heute an den lieben Gott gewöhnt. An den Gott, der vergibt und annimmt.

Was ist aber mit Menschen, die schreiendes Unrecht begehen, die das Böse tun, welches darin liegt, dass sie die Rechte anderer Menschen mit Füßen treten, während sie die Grenzen der eigenen Rechte bis ins Unendliche ausdehnen?

Gibt es eine göttliche Gerechtigkeit am Ende der Zeiten, die darauf reagiert?

In der christlichen Tradition spricht man hier vom sogenannten jüngsten Gericht. Demnach wird es nicht egal sein, wie man gelebt hat im Leben. Wie aber dieses Gericht aussehen wird, das bleibt göttliches Geheimnis. Dass es ein solches Gericht aber gibt, davon gehen zumindest diejenigen Theologen, die nicht automatisch von einer Allversöhnung ausgehen, aus. Es ist nicht egal, wie wir uns unseren Mitmenschen im Leben gegenüber verhalten. Es gibt eine göttliche Gerechtigkeit.


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Kommentare

3 Kommentare zu „Gott, Vergebung und schreiendes Unrecht“

  1. Die Offenbarung und das Erkennen über das eigene Tun und Lassen wird dermal einst das Gericht sein, wenn es uns nicht schon zu Lebzeiten eingeholt hat. Aber noch viel grösser wird die Liebe Gottes sein, die uns in allem Erkennen und offenbar werden umgeben wird.
    Ich weigere mich, an einen Gott zu glauben, der uns zuerst ins Leben ruft und irgendwo auf dieser Erde platziert, wohl wissend, was wir tun und sein werden, nur um uns dann vor Gericht zu stellen und zu verdammen. So einfach ist kein Erdenleben und dass wir hier überhaupt sind….ist für mich immer noch ein Geheimnis. Aber wenn es die Liebe ist, die uns geschaffen hat, dann ist es ein schönes Geheimnis. Dann kommt alles gut.
    Brig

  2. Danke, das mag sein 😉

  3. Fisch: „Wir haben uns … an den lieben Gott gewöhnt. … Es gibt eine göttliche Gerechtigkeit.“

    Ein freundlicher Kinderglaube.

    Wir reden vom „lieben Gott“
    und bauen Schlachthäuser.

    Wenn du ganz genau hinschaust wirst du sehen,
    daß es in Wirklichkeit keine Gerechtigkeit gibt.

    Sie ist eine Idee einiger Menschen ― mehr nicht.

    Beethoven war das 13. Kind einer armen Familie. Schon bei
    den Talenten, die wir mitbringen…, geht es „ungerecht“ zu.

    🌱

    Fisch: „In der christlichen Tradition spricht man hier vom sogenannten jüngsten Gericht.“

    In einer anderen Tradition spricht man
    im selben Zusammenhang von Karma.

    Karma kommt ohne Richter aus.

    Es läßt die Konsequenzen unseres
    Handelns näher bei uns selbst.

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