Weshalb Karstadt et.al. bald Schnee von gestern sein könnten

Die Firmengruppe Karstadt Kaufhof will 62 Filialen in Deutschland demnächst schließen.

Die Filialen sind in der Regel irgendwo in den Innenstädten in exklusiver Lage angesiedelt, brauchen sehr viel Fläche und kosten somit ungeheure Summen an Miete. Das dafür nötige Geld muss man erstmal verdienen.

Dieses Geschäftsmodell steht in Frage, seit beispielsweise Einkaufszentren in die Vororte oder noch weiter vor die Städte ziehen, wo der Grund und Boden verhältnismäßig preiswert ist. Umso mehr steht dieses Geschäftsmodell aber noch in Frage, weil viele Menschen heute im Onlinehandel bequem und schnell bestellen können und dann auch noch zwei Wochen Rückgaberecht haben. Man kann entspannt zu Hause vor dem Computer vergleichen, schickt die Bestellung ab und am nächsten Tag oder ein paar Tage später ist die Ware da.

Die Innenstädte könnten also in Zukunft immer weniger große Kaufhäuser beherbergen. Wäre das aber so schlimm?

Sagen wir mal so, es wäre einfach eine Veränderung. Statt der Kaufhäuser würden dann dort vielleicht Wohnungen entstehen. Und im Erdgeschoss möglicherweise Cafes oder Restaurants, möglicherweise die ein oder andere Galerie oder das ein oder andere kleine Museum. Die Innenstädte würden dadurch nicht unbedingt unbelebter werden, vielleicht sogar im Gegenteil.

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