Covid 19: Stresstest für den US-Präsidentschafts-Wahlkampf

In den USA werden für jeden Präsidentschaftskandidaten unzählige Millionen US-Dollar aufgewendet, damit er möglicherweise das Rennen macht und Präsident der Vereinigten Staaten werden kann.

Die derzeit aussichtsreichsten Kandidaten gehören allerdings zur Hochrisikogruppe in Bezug auf das Coronavirus. Sie können aufgrund ihres Alters mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an dem Virus erkranken und die Folgen der Erkrankung werden mit erhöhter Wahrscheinlichkeit viel schlimmer sein, als bei jüngeren Menschen.

Joe Biden ist 77 Jahre alt, Bernie Sanders 78 Jahre, Donald Trump ist 73 Jahre.

Der Präsidentschaftswahlkampf zieht sich über Monate hin und dürfte auch für das Immunsystem des menschlichen Körpers sehr Kräfte aufreibend sein.

Zudem bedeutet Wahlkampf, dass die Kandidaten über einen monatelangen Zeitraum mit unzähligen Menschen in Kontakt kommen. Die Wahrscheinlichkeit, sich in diesem Zeitraum mit dem Coronavirus zu infizieren, dürfte also hoch sein. Selbst, wenn die Auftritte der Präsidentschaftskandidaten nicht mehr öffentlich stattfinden sollten, kommen sie immer noch über Monate hinweg mit ihrem Wahlkampfteam zusammen, das ja aus mehreren Mitgliedern bestehen dürfte, welche ihrerseits wieder mit unzähligen anderen Menschen in Kontakt stehen, um die Wähler zu mobilisieren.

Auch, wenn die USA ab Samstag einen Einreisestopp für Menschen, die kürzlich im Schengen-Raum in der EU unterwegs waren, für 30 Tage angekündigt haben, dürfte das nichts daran ändern, dass auch in den USA in der nächsten Zeit die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen exponentiell in die Höhe schnellen dürfte. Dies umso mehr, als viele Fälle in den USA bisher wohl gar nicht als Coronafälle identifiziert wurden, weil zu wenig getestet wurde.

Es könnte also im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf der Fall eintreten, dass sich Kandidaten mit sehr viel Geld über Monate hinweg plagen, ihnen dann aber die Gesundheit massiv in die Quere kommt.

Es könnte ebenso gut sein, dass die Kandidaten von Gegnern in ihr Wahlkampfteam schwarze Schafe eingeschleust bekommen, die mit dem Coronavirus infiziert sind und die Kandidaten einmal anhusten sollen. Vorsatz oder böse Absicht dürften dabei kaum nachweisbar sein.

Somit könnten diejenigen Kandidaten, die nun in der ersten Reihe stehen, möglicherweise gar nicht diejenigen sein, die letztlich das Rennen um das Amt des Präsidenten machen werden. Sondern es könnten jüngere Menschen mit stärkerem Immunsystem sein, die bislang noch kaum oder nur wenig wahrgenommen werden.

Das Virus hat somit das Potential, ganze Gesellschaften grundlegend zu verändern.


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