Covid 19. Gekommen, um zu bleiben

Das Coronavirus, das sich nun auch in der EU breit macht, dürfte so schnell nicht wieder verschwinden.

Die USA haben nun für 30 Tage ab Samstag einen Einreisestopp für EU-Bürger verhängt, weil Donald Trump glaubt, damit das Virus in den Griff bekommen zu können. Die Einschätzung dürfte allerdings nicht aufgehen, denn ähnlich wie wie in der EU dürfte sich natürlich das Virus ebenso in den USA, wo es ja schon längst angekommen ist, exponentiell verbreiten. Mit oder ohne Europäern. Die bislang noch einigermaßen niedrigen Fallzahlen in den USA dürften daher kommen, dass dort verhältnismäßig wenige Menschen auf das Virus getestet worden sind bislang.

Es wird wohl so sein, dass z.b. in Deutschland etwa zwei Drittel der Bevölkerung irgendwann das Virus haben dürfte, etwa 67%. Das hieße dann aber auch, dass diese 67% eine Zeitlang gegen das Virus immun wären, was dann wiederum bewirkt, dass die Ausbreitung nicht mehr exponentiell vonstatten geht, sondern höchstens noch linear oder stagniert.

Und bis dahin haben wir dann, wenn alles super gut laufen sollte, vielleicht auch Medikamente zur Behandlung oder möglicherweise sogar einen Impfstoff.

Aber bis dahin gilt es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, um diejenigen Menschen, deren Immunsystem nicht so gut ist, zu schützen. Das schützt dann im zweiten Schritt auch das Gesundheitssystem vor dem Kollaps, welches ja nicht verkraften würde, wenn mit einem Mal gewaltige Mengen an Patienten auf die Intensivstationen strömen würden.

Für die meisten Menschen, die ein einigermaßen intaktes Immunsystem haben, scheint das Virus ja glücklicherweise relativ harmlos zu sein. Aber eben nicht für alle Menschen, besonders nicht für diejenigen, die Vorerkrankungen haben oder alt sind. (Ich frage mich an dieser Stelle, ob zu den Vorerkrankungen beispielsweise auch eine Grippe zählt, auf die sich dann noch dieses Coronavirus zusätzlich mit drauf setzt. Vermutlich schon.)

Auf jeden Fall werden wir sicherlich noch ziemlich lange Zeit mit diesem Virus leben und einen Modus vivendi finden müssen, mit dem man sich auch auf Dauer arrangieren kann.


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