K2-18b

Mit dem Hubble-Teleskop, das im Weltall auf einer stationieren Umlaufbahn um die Erde kreist, hat man erstmals einen Planeten entdeckt, auf dem in der Atmosphäre Wasserdampf nachgewiesen wurde.

Da der Planet aber so weit weg ist, nämlich 110 Lichtjahre, konnte man natürlich nicht hinfliegen, um nachzuschauen, sondern hat aufgrund der Lichtverhältnisse, die eintreten, sobald der Planet hinter seinen zugehörigen Stern, also seine Sonne, tritt, irgendwie berechnet, dass es dort eben Wasserdampf in der Atmosphäre geben müsse, zudem auch Helium.

Unklar ist, warum die dort möglicherweise lebenden Aliens ihrer möglichen Erde einen derart langweiligen Namen wie K2-18d gegeben haben. Außerirdische eben.

Natürlich könnte man potentiell auf diesem Planeten auch die Menschheit ansiedeln, könnte sie denn mit Lichtgeschwindigkeit fliegen. Dann wäre sie nämlich in 110 Jahren da. Zuvor müsste sie, gewissermaßen als Voraussetzung und Impuls für eine solch lange Reise, die Erde dermaßen ruiniert haben, dass sie ein großes Bedürfnis hätte, diese zu verlassen. Falls die Menschheit mit irgendwelchen Raumschiffen aber doch nicht ganz die Lichtgeschwindigkeit erreichen sollte, was ja nicht völlig ausgeschlossen ist, könnten es auch mehrere tausend oder hunderttausend Jahre werden, bis sie diesen Planeten dann erreichen würde und die dort möglicherweise lebenden Aliens vertreiben könnte. Diese könnten dann im Gegenzug auf die Erde auswandern. Klar, ein wenig umständlich wäre dieser Planetentausch schon, aber es ist ja nichts kostenlos im Leben.

So, zum Schluss noch ein bisschen vernünftig und ernst. Die mögliche Existenz von Aliens würde übrigens nichts über die Gottesfrage aussagen. Auch die christliche Religion könnte vielleicht dahingehend geöffnet werden, dass Gott ja doch größer sein dürfte, als ein menschlicher Verstand dies begreifen kann. Dementsprechend dürfte es ihm durchaus zuzugestehen sein, wenn er in seiner großen Kreativität noch andere Spezies in seinem unendlich scheinenden Weltall ins Leben gebracht hätte. Uns Menschen hat er sich immerhin glücklicherweise ebenfalls durch einen Menschen ein wenig verständlich gemacht, durch Jesus Christus nämlich, so der christliche Glaube.

 


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

4 Kommentare zu „K2-18b“

  1. Na, vielleicht haben diese eventuellen Aliens auch ihren eventuellen Jesus? Wäre doch möglich? Und wir treffen uns dann eines Tages bei Gott wieder. Hach, welch eine Freude! Dann müssten wir jetzt auch nicht in teuren Raumschiffen hinreisen müssen…

  2. Stimmt, zumal das eh so lange dauern würde 😉

  3. „Pah, was ist schon Zeit. Nur weil in ihr leben und uns nicht in ihr aktiv bewegen können, bis jetzt, warum soll es nicht ganz leicht sein.“ , sagte das wenige Zentimeter hohe, zweidimensionale Wesen, das sich nur in 2 Dimensionen bewegen, und über die Dritte nur nachdenken konnte. 😊

  4. Stimmt 😉

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen