Die aktuelle Kriminalitätsstatistik in Deutschland kommt gerade heraus. Vorab wurde schon bekannt, dass offenbar die Straftaten gegen Muslime und Moscheen etwas rückläufig sind.
Das ist eine positive Nachricht für ein Land, das unter der Hitler-Diktatur gegen andere Minderheiten die größten Gräueltaten vollbracht hat.
Muslime haben es aktuell in der Tat nicht allzu leicht, ist ihr Ruf doch stark geschädigt durch viele Attentate und Straftaten, welche radikalisierte Moslems vermeintlich im Namen der Religion immer wieder ausführen. Zwar ist seit dem Massaker im neuseeländischen Christchurch wieder einmal klar geworden, dass Terror eigentlich keine Religion kennt, denn in diesem Fall war es ein christlicher Terrorist. Terror ist Terror und nicht an eine Religion gebunden, sondern an menschenverachtende Gedanken. Aber Terror wird gerne unter dem ideologischen Deckmantel von Religionen verübt.
Trotzdem haben es Angehörige einer Religion natürlich schwer, wenn irgendwelche Terroristen besagte Religion immer wieder für ihre Zwecke missbrauchen.
Der liberale Islam ist sicherlich keine Gefahr für eine offene Gesellschaft, sondern Terroristen sind es. Und es besteht wohl auch nicht allzu viel Grund zur Besorgnis dahingehend, dass beispielsweise ganz Europa islamisiert werden könnte.
Warum nicht? Weil die Europäer tendenziell immer atheistischer werden und gerade eines nicht wollen, nämlich strikte Regeln einer Religion. Und der Islam ist eine Religion, in der Regeln eine große Rolle spielen.
Weitere Religionen, die stark regelbasiert sind, sind beispielsweise auch das Judentum und der christliche Katholizismus.
Der Protestantismus dagegen bietet recht große Freiheiten, wobei hier der Zeiger in die andere Richtung kippt. Denn Protestanten sind so frei, dass sie oft schon überhaupt keine Lust mehr haben, noch irgendeine Kirche aufzusuchen, sondern nur noch auf dem Papier evangelisch sind.
Achso, wo waren wir eigentlich? Ach ja, weniger Straftaten gegen Muslime. Das ist wichtig und ganz zentral in einem Land, das im Grundgesetz die Religionsfreiheit für jeden Menschen stehen hat. Jeder mag glauben, was er will, solange er die Grundrechte der anderen Mitbürger respektiert. Solange er also die Grenzen der anderen Menschen nicht überschreitet.



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