Ein Gedanke zu gendergerechter Sprache

Vertreter der gendergerechten Sprache wollen, dass man in der Sprache die Diversität der Geschlechter abbildet, damit sich niemand diskriminiert fühlt.

Sie sind also der Meinung, eine große Liberalität gegenüber der Geschlechterfrage zu vertreten.

Völlig illiberal sind sie jedoch gegenüber Leuten, die weiterhin die Geschlechtlichkeit in der Sprache beibehalten wollen, die einen Mann als Mann und eine Frau als Frau bezeichnen möchten.

Die Liberalität gilt den Vertretern der gendergerechten Sprache also nur für die eigenen Anliegen.

Das ist ein Widerspruch und inkonsequent.


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

5 Kommentare zu „Ein Gedanke zu gendergerechter Sprache“

  1. Dieser Diskurs über dieses Genderthema nervt mich gewaltig. Was gesagt wird ist entscheidend nicht mit welcher Genuszuweisung der einzelne daherkommt….

  2. Ich denke auch. Vielen Menschen dürfte es so gehen, weil die gendergerechte Sprache für viele als aufgedrängt empfunden wird. Wichtiger ist sicher ein liberaler, freundlicher und höflicher Umgang miteinander.

  3. Richtig. Ich empfinde es auch als Vergewaltigung der deutschen Sprache. Meistens sind mir die Genitalien meiner Mitmenschen egal, außer beim Sex. Wieso muss ich trotzdem solche komischen Sprachkonstrukte verwenden? Wer gendert, ist ein Sexist, weil er einen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht.
    https://haimart.wordpress.com/2018/10/12/die-kalte-hand-des-marktes/

  4. ja und nein. Wenn man eine Frau als Frau bezeichnet oder einen Mann als Mann, legt man natürlich auch wert aufs Geschlecht, allein durch die sprachliche Bezeichnung. Die gendergerechte Sprache will ja im Grunde alle Männer und Frauen und Weitere zu „Menschen“ machen, was ja von ihrem Ansinnen her erstmal gar nicht so schlecht ist. Dieses Ansinnen aber kommt nur manchmal doch ziemlich massiv daher. Das ist wohl das, was Leute stören kann und auch immer wieder stört. Dass man sich verpflichtet fühlt, man müsse nun so reden, auch, wenn man das überhaupt nicht wolle.

  5. Vielleicht bin ich anders. Ich will nicht als Mann oder Frau wahrgenommen werden, ich will ein Mensch sein. Aber es stört mich nicht wenn du mich mit der einen oder anderen Anrede ansprichst.

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen