Klimawandel: 36 Grad und es wird noch heiĂźer

Extreme Wetterlagen betrafen im Jahr 2018 etwa 62 Millionen Menschen, von denen zwei Millionen aufgrund der Wetterphänomene ihre Heimat verlassen mussten.

Ein Beispiel für extreme Wetterlagen ist der Zyklon Idai, der kürzlich im Südosten Afrikas gewütet und zu massiven Überschwemmungen geführt hatte und zu Versorgungsengpässen in der Bevölkerung und Krankheiten aufgrund der schlechten Versorgungslage führt.

Der aktuelle Bericht der Weltwetterorganisation ist alles andere als rosig, zumindest fĂĽr Lebewesen. FĂĽr Steine und nicht lebende Organismen ist der Klimawandel nicht sonderlich von Belang, diese brauchen hier nicht weiterlesen.

Während der Meeresspiegel seit Jahren steigt, stieg er im Jahr 2018 ganz besonders, im Mittel um 3,7 mm. Das wirkt erstmal nicht viel, ist aber offensichtlich aus Sicht von Experten ziemlich dramatisch.

Die Durchschnittstemperatur der Erde an der Oberfläche lag im Jahr 2018 etwa ein Grad Celsius über dem Wert der vorindustriellen Zeit.

Es wäre also wohl nicht der schlechteste Zeitpunkt, mal über Klimaschutz im globalen Rahmen nachzudenken.

Und zwar relativ bald, nicht so, wie es in Deutschland lief, dass man seit etwa drei Jahrzehnten von der Klimaveränderung wusste, aber nichts Wesentliches getan hatte, außer ein bisschen besorgt drein zu blicken.

Wobei Deutschland wohl auch von den Extremwetterlagen in Zukunft nicht vergleichbar schlimm betroffen sein dürfte, wie viele andere Länder auf der Welt.

Aber egal. Wir leben auf demselben Planeten, mitgehangen, mitgefangen. Globale Klimaveränderung und dadurch resultierende Fluchtbewegungen werden natürlich auch Deutschland nicht verschont lassen.

Und obwohl man in Deutschland kurzzeitig sich einmal neu erfunden hatte und die Flüchtlinge im Jahr 2015 willkommen geheißen hatte, ist diese sogenannte Willkommenskultur ja dann schon etwa ein halbes Jahr später komplett ins Gegenteil gekippt, nicht zuletzt wegen der sehr hohen Zahl an Flüchtlingen, fast eine Million.

Wenn man in Deutschland also schon nicht aufs Klima achtet, um andere Menschen in irgendwelchen Ländern, in die man sonst nur in Urlaub fliegt, vor den dramatischen Klimaveränderungen zu schützen, so könnte man es zumindest aus Selbstschutz tun. Selbstschutz, das mag der Deutsche doch. Damit das Häusle auch schön sauber bleibt. Gell.

Ach ja, und falls Sie Kinder haben und es gut mit ihnen meinen so im Generellen, wenn Sie die Kinder also mit allen möglichen Dingen ausstatten und für sie sorgen, dann statten Sie sie doch auch mit einer funktionierenden Umwelt aus. Könnte nicht ganz unwesentlich sein auf unserem Raumschiff Erde, das da durch die eisige Unendlichkeit des Weltraums fliegt.

Denn als Alternative den Mars zu besiedeln übersteigt derzeit doch noch ein klein wenig unsere Möglichkeiten. Und dort hätten wir ja langfristig gesehen ähnliche Probleme, wenn wir unser Verhalten in Bezug auf die Umwelt nicht wesentlich ändern. Man könnte dann natürlich immer zwischen Mars und Erde hin und her pendeln, je nachdem, welcher Planet gerade besser bewohnbar wäre. Aber das wäre ja fast umständlicher, als hier auf unserer Erde mal etwas klimaverträglicher zu handeln.

Das Problem ist nur, dass die meisten Politiker gerne wiedergewählt werden möchten und sich deswegen an Themen, die den Geldbeutel der Menschen betreffen könnten, nur äußerst ungern heranwagen. Klimaschutz aber ist letztlich auch eine Sache, die ein klein wenig Geld kosten dürfte.

Und sorry, auch wenn ich eigentlich ein hoffnungsloser Optimist bin, die Wahrscheinlichkeit, dass alle diejenigen Länder auf der gesamten Welt, die das Klima stark durch ihre Politik und Lebensweise negativ beeinflussen, damit zeitnah aufhören und sich komplett umstellen, liegt in etwa bei Null.

Aber egal, besser ist, es zu versuchen, den Klimawandel zu stoppen, als es nicht zu versuchen. Vielleicht male ich die Zukunft ja einfach zu schwarz.

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