Am heutigen Volkstrauertag, der zwei Sonntage vor dem ersten Advent stattfindet, soll man all der Opfer von Kriegen und Gewalt gedenken, in der Hoffnung, dass die Menschen klug genug sind, nicht wieder in dieses Muster zu verfallen, sondern eine Gewaltspirale immer wieder durchbrechen können, indem sie aus der Gewalt aussteigen. Leicht gesagt, schwer getan.
Gewaltig geht es derzeit auch in Frankreich zu, wo die Benzin- und Dieselpreise angehoben werden sollen, was zu heftigen Protesten und sogar einem Todesopfer führte. Dabei geht es wahrscheinlich weniger um die Preise an sich, sondern um das damit verknüpfte Gefühl, Freiheiten abgeben zu müssen, nämlich die Freiheit der Mobilität, die eingeschränkt wird, wenn Fahren teurer wird.
Auch in Kalifornien herrscht derzeit Trauer aufgrund der verheerenden Waldbrände der vergangenen Tage, etwa 1000 Menschen sind immer noch vermisst.
An diesem Tag heute sollte man auch all die politischen Tendenzen, die auf Separation und Nationalismus setzen, kritisch beäugen, denn dies ist ja schnell mal der erste Schritt zu Kriegen, wenn man nämlich in eine Wir- und eine Ihr-Gruppe die Menschen einteilt. Deswegen ist es wichtig, dass das Haus Europa, das in den letzten Jahrzehnten gebaut wurde, auch weiterhin bestehen bleibt und Zusammenhalt zeigt, denn die Wirtschaftsunion der EU geht über das Wirtschaftliche weit hinaus, sie markiert einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, in dem diskutiert wird, nicht gekämpft.
Hier unten ein paar Impressionen zum Volkstrauertag.



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