Trinkwasser wird teurer. Da gibt es nur eine Lösung.

Das Trinkwasser in Deutschland wird offenbar immer teurer, manche Medien sprechen sogar von drastisch. Wenn man das hört, vermutet man, dass man künftig mit Orangensaft duschen muss oder mit Benzin vielleicht, also mit irgendeiner Substanz, die billiger ist als Trinkwasser.

Seit 2005 ist in Bayern das Trinkwasser um 60% teurer geworden, in Berlin dagegen jedoch etwas günstiger. Von findigen Investoren wird schon gemunkelt, ob es sich lohne, eine Wasser-Pipeline von Berlin bis nach München zulegen.

Oder man geht den Weg, den vor einiger Zeit irgendein südamerikanisches Land gegangen ist, verzeihen Sie mir, dass ich das genaue Land vergessen habe, aber dort wollte man der Wasserknappheit entgegenwirken dadurch, dass die Leute nicht so oft aufs Klo gehen sollten. Insofern schaltete man Werbespots, dass die Menschen doch bitte während des Duschens gleich ihre flüssige Notdurft verrichten sollten.

Auch hierzulande wäre dies sicher eine clevere Alternative zu steigenden Wasserpreisen. Allerdings, da der Deutsche ja alles immer gerne recht gründlich macht, sollte er doch möglichst auch gleich den Abwasch mit in die Duschkabine nehmen und einen leeren Topf, um das Nudelwasser aufzufüllen. Wenn Gäste kommen, müssten sie dann eben warten, bis der werte Hausherr aus der Dusche kommt und Gläser frischen Wassers dabei hat.

Eine weitere, wenngleich auch radikalere Maßnahme wäre, einfach kein Wasser mehr zu verbrauchen, sondern zu warten, bis es regnet, was einem bei dem Wetter in Deutschland ja nicht allzu schwerfallen sollte. Oder nur noch in Ländern mit genügend Wasser zu trinken, beispielsweise beim Mallorcaurlaub oder in Italien.

Aber all diese Möglichkeiten hier werden ja mal wieder gar nicht öffentlich thematisiert. Schade eigentlich. Stattdessen wird ganz konventionell darauf hingewiesen, dass man die Überdüngung der Landwirtschaft einmal grundlegend überdenken sollte. Und dass zu viele Rückstände von Medikamenten im Abwasser landen. Na ja, auch ein Ansatz.

Oha, hatte ich Ihnen nicht eine einzige Lösung versprochen? Na ja, egal, jetzt haben Sie das hier schon gelesen und müssen eben mit verschiedenen Varianten zurechtkommen. Ansonsten löschen Sie das bitte sogleich wieder aus ihrem Kopf.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/trinkwasser-preisanstieg-nitrat-1.3975257


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