Nachvollziehbar, dass man in der Stadt Hundetoiletten aufstellt. Man möchte ja nicht dauernd in das treten, was aus irgendeinem Hund hinten herausgekommen ist, denn die Bürgersteige sind eng und die übelriechenden Tretminen liegen gerne überall herum. Aber auf dem Land? Dort, wo ringsherum Weideflächen sind, auf welchem sich Rindviecher erleichtern?
Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. Zumindest nicht in Bayern. Hauptsache, das Land bleibt sauber. Fragt man sich allerdings, ob es für Kühe nun auch spezielle Toiletten gibt? Und für die Hirsche und Füchse aus dem Wald?
Trotzdem wird die scheinbare Absurdität der Hundetoilette, die auf dem Titelbild völlig allein in den Weiten der bayerischen Landschaft herumsteht, auch durch diesen Hintergrund nicht ganz beseitigt. Die nächste Hundetoilette dürfte nämlich über 10 km entfernt sein. Aber gut, ist ja mal ein Anfang. Vielleicht findet sich ja ein einsichtiger Hundebesitzer, der dort die Beutel für die Notdurft seines geliebten Vierbeiners entnimmt und dann tatsächlich ins Auto packt, vielleicht ins Handschuhfach, und bis ins nächste Dorf zu einer öffentlichen Mülltonne fährt. Denn auch die nächste öffentliche Mülltonne dürfte etwa 10 km entfernt sein.




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