Die Medien berichten aktuell, dass am 16. März die Krim darüber abstimmen soll, ob sie lieber bei der Ukraine bleiben oder vom großen Bruder Russland geschluckt werden möchte.
Das Vorgehen trifft auch im Westen auf Begeisterung.
Demnächst will München darüber abstimmen, ob es weiterhin zum Freistaat Bayern und insbesondere zur Bundesrepublik gehören will.
Auch das Saarland möchte abstimmen, ob es nicht lieber zu Frankreich gehören möchte.
Nicht zuletzt der Ostteil von Berlin erwägt, wieder zu Russland zu gehören. Auch die östlichen Bundesländer in Deutschland überlegen, sich Putin anzuschließen. Köln derweil möchte möglicherweise gerne zu Bayern wechseln.
Paris debattiert darüber, ob es sich Berlin anschließen soll. Und Moskau erwägt, sich der Volkrsrepublik China anzuschließen. Stalingrad dagegen möchte sich voraussichtlich an Deutschland anschließen, auch, wenn es noch gewisse Vorbehalte gibt. Diese sollen aber in einem Referendum, an dem die in Stalingrad lebenden Deutschen über die Annexion abstimmen können, ausgeräumt werden. Man erwartet eine Zustimmung von über 100%.
Allgemein trifft somit das Vorgehen der Krim den Nerv der Zeit. Und auch Putin gibt sich gelassen: Natürlich darf Moskau sich wem auch immer anschließen. Wir sind da völlig kulant. Als lupenreine Demokraten unterstützen wir den Willen des Volkes.
In der Ukraine erwägt man inzwischen, selbst Uran anzureichern, da die Unterzeichner des Memorandums von 1994 (Großbritannien, USA, Russland, zudem Frankreich und China), die die territoriale Integrität der Ukraine nach Abgabe der Atomwaffen schützen sollten, irgendwie nicht in die Gänge kommen. Auch das soll möglich sein. Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden. „Wenn die Ukraine gerne eine eigene Atombombe hätte, um sich vor Übergriffen zu schützen, ja warum denn nicht ?“ wurde ein Kreml-naher Sprecher zitiert.
Aber nun wieder Spaß beiseite (Galgenhumor), wem das Szenario irgendwo her bekannt vorkommt, dass Russland nämlich unter dem Vorwand, russische Bürger schützen zu müssen, ein Land überfällt, der lese doch >hier ein wenig nach.
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Eine Reportage zum Thema finden Sie >hier.
Bild: MG



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