Josef Bordat. Stefan Rochow schreibt über seinen Weg vom Neonazi zum Christen. Eindrucksvoll.
Vor fünf Jahren ist Stefan Rochow aus der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) ausgetreten. Zuvor hatte er bei den Rechtsextremen binnen eines Jahrzehnts eine steile Karriere gemacht: Bundesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), Mitglied des Parteivorstands, Fraktionsassistent in Dresden, Pressesprecher in Schwerin. Warum also der Austritt? Unzufrieden mit der Bezahlung? Nein, die Antwort lautet: Weil Stefan Rochow durch den Menschen Joseph Ratzinger Gott gefunden hat und Christ wurde. Und die Nachfolge Christi lässt sich mit Ausländerfeindlichkeit, übersteigertem Nationalbewusstsein und völkischer Herrenmoral nicht vereinbaren, denn Jesus kam und sprach zu allen, Seine Botschaft erreichte über die Apostel alle Völker und Nationen. Bei Gott gibt es keine Weißen und keine Schwarzen, keine Deutschen und keine Ausländer. Vor Gott sind alle Menschen gleich.
Wer Stefan Rochows Weg nachvollziehen will, muss sein jüngst erschienenes biographisches Bekenntnis Gesucht – Geirrt – Gefunden lesen. Darin analysiert er schonungslos seinen…>mehr.
foto: Carlosh / pixelio.de



Kommentar verfassen