Chris Hübener. Die *Zur-Schau-Stellung* von Glauben unter Christen bewegt sich ja (nimmt man mal die Gottesdienste aus) fast nur in Extremen. Und die Fraktionen stehen sich gegenüber: Mal beweihräuchern sie sich selbst oder bekritteln einander hinter vorgehaltener Hand.
Den evangelikalen Gemeinden sind die Landeskirchen in ihrem Bemühen zu starr, zu bedenkenträgerhaft und viel zu wenig offensiv (bestmöglicher Ausdruck: verschämter Ichthys-Autoaufkleber möglichst in Regenbogenfarben). Die evangelikalen und freikirchlichen Gemeinden wiederum sind den Landeskirchen irgendwie zu radikal, zu evangelikal und zu randgruppenbezogen (bestmöglicher Ausdruck: gitarrenbewehrte Straßenkreuzzüge in Fußgängerzonen). Und so belächeln sich alle fleißig gegenseitig. Laut sagen tut das niemand. Von den verschiedenen Seiten wird (sehr christlich) stets der große Konsens betont. Tja.
Doch bei genauer Betrachtung nehmen sie sich – zumindest hierzulande – nichts. Allein…>mehr.
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