Hannah und der Hobbit

cinema  m4tikJosef Bordat. Meine Frau und ich haben am gestrigen Sonntag etwas ganz verrücktes gemacht. Wir waren zweimal im Kino: vormittags und nachmittags. Vormittags in Hannah Arendt; die Regisseurin Margarethe von Trotta und die Hauptdarstellerin Barbara Sukowa waren anwesend und sprachen im Anschluss über den Film. Nachmittags in Der Hobbit (in 3D). Ich gehe mal die Wette ein, dass wir die beiden einzigen Berliner waren, die sich gestern diese beiden Filme ansahen. Oder überhaupt. Denn: Größer können Unterschiede kaum sein. Hier: Realität, dort: Fiktion. „Filmkunstkino“ versus „Popkornkino“. Einmal mittleres bis älteres Publikum, einmal jüngere bis ältere Jugendliche. Und selbst Gandalf kommt mit Heidegger nicht mit.>mehr.

foto:  m4tik,flickr.com


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