Ist eine Beschneidung gegen das Kindeswohl gerichtet?

Josef Bordat. 1. Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Jüdinnen und Juden bzw. Judaistinnen und Judaisten korrespondiert, die sich alle insbesondere über die Rahmung der „Beschneidungsdebatte“ als Fall einer Grundrechtskollision erregten, also darüber, dass unterstellt wird, mit der Ausübung der Religionsfreiheit (i.e. der Beschneidung) werde in das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit eingegriffen und dadurch das Kindeswohl gefährdet.

In Wirklichkeit hätten jüdische Eltern mit der körperlichen Versehrung durch die Beschneidung gerade das Kindeswohl im Auge. Das „Recht auf körperliche Unversehrtheit“ stehe also in Wahrheit nicht nur dem „Recht auf freie Religionsausübung“ gegenüber, sondern für den Fall der Versehrung im Zuge der Beschneidung nichts geringerem als dem Kindeswohl selbst.>mehr.

foto:Fernando Takai, flickr.com


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen