Das Humor-Problem der „Titanic“

Furzkissenwitze mit dem Papst. Eine Kolumne von Jan Fleischhauer.

Deutschland hat nicht nur ein Euro-, sondern auch ein Humorproblem. Sie glauben das nicht? Dann verbringen Sie mal einen Abend im Kabarett – oder schauen Sie in die aktuelle Ausgabe der „Titanic“.

Reden wir aus gegebenem Anlass einmal über Humor und Politik. Der Papst hat das Satiremagazin „Titanic“ verklagt, wie man nun weiß, weil er sich durch das aktuelle Titelbild in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sieht. Am Dienstag hat das Landgericht in Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen die Zeitschrift erlassen, die ihn unter der Überschrift „Halleluja im Vatikan – die undichte Stelle ist gefunden“ mit befleckter Soutane als Inkontinenzopfer zeigte.>mehr.

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foto: Sergey Gabdurakhmanov,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Das Humor-Problem der „Titanic““

  1. Ich bin nicht katholisch genug, um mir wie Mosebach eine strengere Verfolgung der Blasphemie zurückzuwünschen. Aber wenn man als aufmüpfig gelten will, dann sollte man dabei einen Einsatz wagen – da hat er recht, wie ich finde. Wie wäre es also, liebe „Titanic“-Redaktion, beim nächsten Mal mit einer ordentlichen Mohammed-Karikatur? Vielleicht zum Anfang ein Bild des Propheten mit verschütteter Cola überm Rauschebart.

    Das trifft den Kern. Mutig ist es nicht, denn der Vatikan wird dem Autor keine Killer schicken. Beim Barte des Propheten wäre der Nervenkitzel wohl größer.

    Egal, was man vom Papst hält, die Aktion ist unwürdig und alle, die sich aufregen darüber, dass sich jemand aufregt, der stelle sich sich selbst so auf einem Titelblatt vor und möge laut lachen.

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