Das Satiremagazin Titanic ist offenbar auf ein neues intellektuelles Tief gesunken. Einen Papst, der inkontinent aus allen Öffnungen dargestellt wird, abzulichten, wirkt für den „Chefredakteur“ des Blättchens ulkig.
Besonders lustig scheint es ihm, wenn er im folgenden Interview (s.u.) noch den Unwissenden mimt. Man habe einen Papst dargestellt, der vorne ein wenig Limo verkleckert habe, und hinten habe er sich in eine Schokotorte gesetzt, die ihm womöglich ein Ministrant (*zwinker*zwinker*) gebracht habe. Lustig. Da kommt man ja aus dem Lachen gar nicht mehr hinaus.
Als evangelischer Christ könnte einem die Sache ja eigentlich egal sein, aber hier geht es auch um Menschenwürde und um Medienethik. Beides Dinge, die „Chefredakteur“ Leo Fischer wohl nicht kennt. Hauptsache der Umsatz und die Verkaufsquote stimmt. Und grölende Mitlacher und Gassenhauer finden sich ja zu Hauf.
Und auch das kleine Wörtchen „Chefredakteur“ hat seinen einstigen Glanz irgendwie verloren, stellte man sich doch bislang darunter etwas Hohes, Würdevolles vor. Irgendwie ist die Wortbedeutung nun etwas in die Praktikantenecke gerutscht – wobei das nun keinen Praktikanten beleidigen soll.
Man wartet förmlich auf den Augenblick, bis ein beherzter Grafiker nun Leo Fischer in ähnlich ulkiger Pose abbildet. Klar, das wird er sicher auch ganz arg witzig finden, oder. Ach ja, noch ein paar lustige Tipps für Herrn Fischer: witzig ist auch der alte Tortengag mit der Torte, die man ins Gesicht bekommt (Schokoladentorte… *zwinker*zwinker*).
Und völlig albern wäre es doch sicher auch für Herrn Fischer, gar jemanden wie Mohammed als Karikatur darzustellen. Nein ? Traut er sich nicht ? Logisch, denn er müsste ja fortan in den Untergrund abtauchen. Beleidigungen werden eben je nach Kulturkreis nicht ganz so lustig verstanden, wie Herr Fischer das momentan noch sieht. Welch Glück für ihn. > Lesen Sie hier weiter.
foto: theolounge



Kommentar verfassen