Der Staat konzentriere sich zu sehr auf islamischen Fundamentalismus – und zu wenig auf islamophoben, sagt Politologe Harald Schmid
derStandard.at: Was haben islamische und islamophobe FundamentalistInnen gemeinsam?
Harald Schmid: Beide erklären sich die Welt durch ein einfaches Modell, und dieses Modell setzen sie absolut. Sie operieren gegen Pluralismus, gegen Toleranz. Egal, ob religiöser oder säkularer Fundamentalismus – beide Strömungen unterminieren die Demokratie. Im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht aber derzeit der islamische Fundamentalismus, der mit Gewaltbereitschaft identifiziert wird.
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foto:scottnj,flickr.com



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