Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Rechtsstaat und ein Sozialstaat. Damit übernimmt der Staat Verantwortung für seine Bürger und hilft denen, die Hilfe bedürfen.
Dies hat (neben rein ethischen Überlegungen) zugleich einen großen Vorteil: wer in das Wohl der Bürger investiert, sorgt zugleich für die innere Sicherheit. Oder umgekehrt gesagt: wer dies nicht tut, vergrößert die Schere zwischen Arm und Reich. Dadurch steigt die Kriminalität und auch Bildungschancen sinken.
Kurz gesagt: Entweder man investiert in den Sozialstaat, oder in Polizei und Gefängnisse. Also entweder man hilft denjenigen, die Arm sind, oder aber man hilft den Reichen, um sich vor einer verarmten Bevölkerung zu schützen. Etwas drastisch ausgedrückt zwar ist dieses Bild, aber letztlich läuft es darauf hinaus.
Sozialer Frieden bedeutet auch, dass man abends auf die Strasse gehen kann, ohne überfallen zu werden. Wenn die Armut in einem Land nicht sonderlich groß ist, hat es kaum jemand nötig, aus finanziellen Gründen kriminelle Handlungen zu begehen.
Auch Frau Käßmann weist – zu Recht – auf diesen Zusammenhang hin: > hier lesen.





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