Keine Kraft für die Häme, den Spott, der nun kommen würde, hatte Frau Käßmann offenbar.
Betrunken Auto gefahren, erwischt. Angekratzte Vorbildfunktion. Einsehen der Schuld, Sühe. – Eigentlich hätte Frau Käßmann auch weiterhin an der EKD – Spitze bleiben können – und vielleicht auch sollen.
Dass sie es nicht tut, könnte die evangelische Kirche wohl schmerzlich zu spüren bekommen. Sie war und ist eine Frau, die den Medien nicht nach dem Mund redet(e), eine, die kontrovers zu argumentieren wagt. Hoffen wir, dass ihr Nachfolger ebenfalls eine deutlich hörbare Stimme in der Medienlandschaft werden wird, eine charismatische, die die Menschen erreichen kann. Denn darum geht es, wenn Kirche den Menschen etwas zu sagen haben will. Und das muss man Frau Käßmann erst einmal nachmachen. > mehr.
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