Der Rücktritt von Margot Käßmann als EKD-Vorsitzender und Bischöfin ist ein Unglück für ihre Kirche. Unausweichlich war er nicht. Womöglich war er sogar ein Eigentor der Konservativen.
Schade? Wenn es ein Wort gibt, das nicht passt, dann das: Wer Margot Kässmanns Rücktritt „schade“ nennt, hat nichts verstanden. Nichts von dieser Frau, nichts von ihren Anhängern und nichts von dem Unglück, das der Rücktritt für ihre Kirche bedeutet. Schade ist die Ausrede der Lauwarmen, und Lauheit hat Käßmann nicht verdient – im Abschied noch weniger als in ihrem Aufstieg. > mehr.
foto: evangelisch,flickr.com



Kommentar verfassen