Ab wann spricht man von einem Mehrgenerationen-Haus? Welche Kriterien werden in der aktuellen Diskussion angelegt? Im folgenden sieben Kriterien für ein „offizielles“ Mehrgenerationen-Haus des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
1. Innerhalb eines Hauses wohnen vier Generationen – von Kindern und Jugendlichen über Erwachsene bis hin auch zu älteren und sehr alten Menschen.
2. Es werden generationenübergreifende Aktivitäten für alle angeboten.
3. Im Mehrgenerationen-Haus gibt es Kinderbetreuung. Alleinerziehenden und jungen Familien werden dadurch neue Möglichkeiten eröffnet.
4. Es gibt ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter in einem Mehrgenerationen-Haus. Bürgerschaftliches Engagement wird betont.
5. Das Mehrgenerationen-Haus entwickelt sich zu einem Zentrum, in dem Informationen und Dienstleistungen ausgetauscht werden.
6. Das Mehrgenerationen-Haus geht Kooperationen und Patenschaften mit lokalen Unternehmen (und Persönlichkeiten) ein.
7. Es gibt im Mehrgenerationen-Haus einen für alle zugänglichen Treffpunkt mit Cafeteria bzw. Bistro
Aus christlicher Sicht ist anzumerken, dass es natürlich auch gemeinsame Hauskreise und Anbetungsabende in einer solchen modernen „Großfamilie“ geben sollte.
Zum Schluß noch ein aktuelles und spannendes Beispiel eines „offiziellen“ Mehrgenerationen-Hauses auf der Fischereiinsel in Berlin-Mitte: Das Kreativhaus
Ein Mehrgenerationenhaus mit Christen zusammen?
Günther, Cafe-Inmeinerstrasse.de



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