Plädoyer für einen anderen Konfirmandenunterricht

thomas schlag professorKonfirmanden im Kanton Zürich interessieren sich primär für Lebensfragen. Sie wollen mehr erfahren über «Gewalt und Kriminalität» oder «den Sinn des Lebens». Bei Glaubensthemen stehen «Jesus Christus» oder «andere Religionen» hoch im Kurs. Ein Gespräch mit Thomas Schlag, Professor für praktische Theologie, Universität Zürich, über die Resultate einer neuen Studie.  > mehr.

foto: Prof.Dr.Thomas Schlag, Universität Zürich


Entdecke mehr von god.fish

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

1 Arbeit Architektur Bayern Berlin Beziehung Beziehungen Bibel Bilder blau Blumen Christen Christentum Corona Coronavirus demokratie Details Deutschland Donald Trump EKD Essay Essen Ethik EU Europa Evangelisch Farben Flüchtlinge Fotografie Fotos frieden funny.casa Gedanken Gedichte gelb Gemeinde Geschichte Gesellschaft Gesundheit Glaube Gott grün Herbst Highlight Hoffnung Humor Impressionen italien Jesus Jesus.casa Katholisch kinder Kirche Klimaerwärmung krankheit Krieg Kultur Kunst Leben Lebenshilfe Liebe Medien menschen Menschenrechte Musik Musikgeschichte münchen München inside Nachgedacht Nato Natur neu Olaf Scholz Ostern Pandemie philosophie photography Politik Psychologie Putin Religion Russland Satire Sprache sunshine.casa Theologie Tod Toleranz Ukraine Universum Urlaub usa verantwortung video Weihnachten winter Wirtschaft yellow.casa Zivilcourage Zukunft


Kommentare

Ein Kommentar zu „Plädoyer für einen anderen Konfirmandenunterricht“

  1. Zwei Zitate:

    „Befragt zu den Erfahrungen nach Ablauf des einjährigen Konfirmationsunterrichts, geben lediglich 29 Prozent an, dass sie «im Glauben an Gott gestärkt» wurden.“

    „Die Einstellungen zum Glauben verändern sich während der Konfirmandenzeit kaum. Wer vorher glaubt (30 Prozent), die Welt sei von Gott erschaffen oder es gäbe ein Leben nach dem Tod (50 und 53 Prozent), tut das auch nachher. Was bleibt hängen?“

    Ich war auch einmal Konfirmand. Hätte man mich damals gefragt, ob ich in meinem Glauben gestärkt worden sei (o.ä.), hätte ich auch mit der grossen Mehrheit mit „nein“ geantwortet. Es wäre gut gewesen, die Konfirmanden auch nach dem „Warum“ zu fragen. In meinem Fall lag es ganz offensichtlich daran, dass der Pfarrer selber nicht „stark“ war im Glauben! Was man selber nicht hat, kann man auch nicht vermitteln. HIER müsste eine Erneuerung des Konfirmandenunterrichts – und der Kirche überhaupt – ansetzen.

    Später in meinem Leben bin ich dann doch noch in meinem Glauben gestärkt worden, bzw. überhaupt dazu gekommen.

    Das lag einerseits daran, dass ich einige glaubwürdige Christen kennenlernte (keine Pfarrer oder Prediger!!); und andererseits daran, dass Gott selber es wohl irgendwie „auf mich abgesehen hatte“. Die Wandlung, die mit mir in jener Zeit geschah, hätte niemand „machen“ können – erst recht nicht im Rahmen eines schulmässigen „Unterrichts“. Wer von den Kirchenleitern hat als erster den Mut, die Kontrolle aus der Hand zu geben und Gott selber wieder ranzulassen?

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von god.fish

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen