Antwort

telefonDa antwortete der Herr dem Ijob und sprach (Hiob 40,1)

Eigentlich ist der Vers fast zu klein, um über ihn zu schreiben. Trotzdem steckt er so voll emotionaler Tiefe, dass man ihn vermutlich kaum ausschöpfen kann. Was mag diese Antwort Gottes für Hiob bedeuetet haben? Im Grunde ist doch fast das Schlimmste am Leid, dass es oft so aussieht, als wäre Gott gerade in einem anderen Universum beschäftigt und hätte sich schon lange nicht mehr blicken lassen. Auch wenn wir wissen, dass das objektiv falsch ist (Matthäus am Letzten), kann es uns doch subjektiv so beeindrucken, dass alle Wahrheit dagegen verblasst. Was bedeutet in dem Fall eine Antwort?

Ich kann mich an Zeiten in meinem Leben erinnern in denen es mir sicher nicht so schlimm ging wie Hiob, in denen ich aber dennoch unter einer Gottesferne gelitten habe, die fast greifbar war. Ein Lehrer, bei dem ich in Unterricht war antwortete auf meine Frage, dass er keine Erfahrungen mit Gottesnähe hätte, eher mit Gottesferne. Für ihn schien das nicht besonders schlimm zu sein, vielleicht ein Zustand, an den er sich einfach gewöhnt hatte, aber für mich war es schrecklich.
Ensprechend war das Gefühl, als ich wieder durchgebrochen bin zur spürbaren Gegenwart des Heiligen Geistes – das war ein Gefühl wie nach einer langen Reise nach Hause zu kommen. Für Hiob muss es ähnlich gewesen sein. Das ganze Buch hindurch streckt er sich nach einer Antwort aus. Die Freunde wollen ihm weismachen, dass SIE die Antwort Gottes auf seine Fragen sind, aber Hiob weiss, dass das Kokolores ist und so wartet er weiter. Sein Ringen galt nicht so sehr seinen Kollegen, es war ein Ringen mit sich selbst und mit Gott. Der Kampf, auch im tiefsten Leid nicht den Glauben zu verlieren und den Blick weiter auf Gott gerichtet zu halten.

Ich glaube, dass man kaum ermessen kann, was ihm dieser simple Satz, “Da antwortete der Herr dem Ijob”, bedeutet hat. Er markiert das Ende einer Reise, die Hiob buchstäblich alles gekostet hat.

[Originalpost]

Bild: © Kai Jansen | pixelio.de


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Kommentare

79 Kommentare zu „Antwort“

  1. Avatar von amoremio
    amoremio

    Hmmmm, iob ist nicht umsonst in den Kanon der Hl. Schriften aufgenommen worden.
    da Buch macht viel Sinn & spendet ggf, so man mal in ähnliher Lage ist, auch viel Trost …

    interessant ist der eigenartige, ungute Kuhhandl zw. satan & gott alemal, ist das nur ein Aphorismus oder eine –zu glaubende –historische Tatsache ?
    Was meint ihr?

    g.l.G.
    d.l.

  2. @amoremio: Ein „Aphorismus“ ist ein kurzer Sinnspruch. Ich nehme an, du meinst „Parabel“. Ich persönlich denke, dass das Buch Hiob zur Kategorie „Dichtung“ gehört. Aber die kann ja auch eine Menge Wahrheit enthalten.

  3. Avatar von amoremio
    amoremio

    hmmmm..
    okay, ja , Aphorismus vs. Parabel..

    Parabel ist aber zusätzlich auch eine bestimmte Kurve: y = xhoch2 … in der Mathematik.
    egal..

    Dichtung, so nimmt Herr Seibert an, sei das Hiob-Buch, das hiesse, zum Glück habe das Kuhhandelsgespräch zw. satan & Gott um Hiob n i c h t stattgefunden,

    —So einen GOTT haben wir also n i c h t , der mit uns so heftig, bis fast zum Tode herumxperimentiert oder experimentieren lässt!, —-

    ….E I N GLÜCK!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    aber dem Sinn nach hahlt doch ?!
    …die Dichtung muss dann ja irgendeinen übertragenen, transformierten Sinn haben?!
    Nur welchen???

    USeibert hilft uns da gerne, ……
    wetten?!

    d.l.

    P.s.: bzw.. ……windet sich da jetzt irgendwie wieder raus?

    Ich sage nur: Pech, peng, von Gottes Bibel in Kombination mit u.U. Gottes Prophet aufs Glatteis geführt! Oder?
    d.l.

    P.p.s.:
    Hier mal im wörtlichen Bibelzitat die besagte Bibelstelle in Hiob 1, 1-12, Lutherbibel,
    http://www.bibel-online.net/buch/18.hiob/1.html#1,1
    Parallelstellen in (((Mehrfachklammern)))
    Kapitel 1

    Gerechtigkeit des Hiob, sein Wohlstand und seine Sorge um die Gottesfurcht seiner Kinder

    1Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse. 2Und zeugte sieben Söhne und drei Töchter; 3und seines Viehs waren siebentausend Schafe, dreitausend Kamele, fünfhundert Joch Rinder und fünfhundert Eselinnen, und er hatte viel Gesinde; und er war herrlicher denn alle, die gegen Morgen wohnten. 4Und seine Söhne gingen und machten ein Mahl, ein jeglicher in seinem Hause auf seinen Tag, und sandten hin und luden ihre drei Schwestern, mit ihnen zu essen und zu trinken. 5Und wenn die Tage des Mahls um waren, sandte Hiob hin und heiligte sie und machte sich des Morgens früh auf und opferte Brandopfer nach ihrer aller Zahl; denn Hiob gedachte: Meine Söhne möchten gesündigt und Gott abgesagt haben in ihrem Herzen. Also tat Hiob allezeit.

    Vorsprache Satans bei Gott – Hiobs Bewährung nach Verlust von Vieh, Knechten, Söhnen und Töchtern

    6Es begab sich aber auf einen Tag, da die Kinder Gottes kamen und vor den HERRN traten, kam der Satan auch unter ihnen. {Hiob.2,1} 2,1
    Es begab sich aber des Tages, da die Kinder Gottes kamen und traten vor den HERRN, daß der Satan auch unter ihnen kam und vor den HERRN trat.(((({1 Könige.22,19} 22,19
    Er sprach: Darum höre nun das Wort des HERRN! Ich sah den HERRN sitzen auf seinem Stuhl und alles himmlische Heer neben ihm stehen zu seiner Rechten und Linken.{1 Chronik.21,1} 21,1
    Und der Satan stand wider Israel und reizte David, daß er Israel zählen ließe.{Sacharja.3,1} 3,1
    Und mir ward gezeigt der Hohepriester Josua, stehend vor dem Engel des HERRN; und der Satan stand zu seiner Rechten, daß er ihm widerstünde.))))

    7Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe das Land umher durchzogen. 8Der HERR sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse. ((((({Hiob.1,1} 1,1
    Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob. Derselbe war schlecht und recht, gottesfürchtig und mied das Böse.)))) 9Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, daß Hiob umsonst Gott fürchtet? ((({Psalm.73,13} 73,13
    Soll es denn umsonst sein, daß mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche))))), 10Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. 11Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt’s, er wird dir ins Angesicht absagen? 12Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht.

  4. Avatar von amoremio
    amoremio

    ich bin aber auch wieder zickig & widerborstig, leg jedes Wörtlein auf die Goldwaage?!
    Ja, gebranntes Kind scheut die Kirchen…;.-)
    (3. Generation Adventistenkind)
    Gute Nacht, Schutzengel wacht!
    d.l.

  5. @amoremio: zickig & widerborstig bist du eher nicht, nur etwas mühsam zu verstehen. Ich kann dir jetzt auch nicht den Sinn des Hiobbuches erklären, dazu gibt es schon viele schlaue Bücher. Und sinnvoll ist es sicher auch, den Bibeltext ganz einfach auf sich wirken zu lassen, ohne alles bis ins kleinste Detail zu ergründen.

  6. Avatar von amoremio
    amoremio

    Ich lass Behörenschreiben auch immer nur noch auf mich wirken, denn verstehen kann ich die ja nicht ….
    (((Es gibt keine hoheitl. Behörden & Beamten in einer Aktiengeellschaft…, also kann da so einige ja nicht stimmen, ich werde fett belogen & vera..cht )

    Aber:
    Unwissenheit schützt (bei GOTT auch?) vor Strafe nicht 😉
    Und was den Sinn des Hiobbuches angeht:
    I C H hatte den ja hier oben erklärt:
    satan & Gott kungel(te)n aus, daß ein reicher Frommer mal hart getestet werden durfte, ob er Gott auch in Armut & Elend, Spott_der_ehemaligen_“Freunde“, & Krankheit & 100% Verlust von Familie & Besitz treu bleibt.
    (Er blieb!!!)

    Ist das Unsinn???
    Muss da ein Buch drüber geschrieben werden, um das zu verstehen????
    @ alle:
    Das Buch Hiob, es ist ein wichtiges Mosaiksteinchen im Verständnis des grossen Kampfes zw. Licht & Finsternis.

    Hier widerstreiten 2 grundverschiedene Systeme seit 6000 Jahren(länger hätte der Planet das auch garnicht ausgehalten!)

    Noch Fragen?
    apocalypse_how@web.de
    http://www.amazing-discoveries.de
    http://www.horst-koch.de
    http://www.dasgeheimnis.de

    d.l.

    P.s.: Natürlich muss man als Christ, will man noch einen Funken Verstand haben, a l l es im Hiobbuch wörtlich nehmen, man kan ja schlecht:
    1) Sinngemäss seinen Besitz verlieren
    2) sinngemäs Frau & Kinder
    3) den Besitz
    4) Ansehen & die Freunde.
    entwede man hat eteas oder man hat es nicht. für parabeln bleibt da kein spielraum….;.)
    d.l.

  7. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Hm, jetzt muss ich mich ja doch mal einschalten.
    amoremio (hast Du hier zufällig noch andere Nicks? Der Schreibstil kommt mir so bekannt vor…) schreibt:

    satan & Gott kungel(te)n aus, daß ein reicher Frommer mal hart getestet werden durfte, ob er Gott auch in Armut & Elend, Spott_der_ehemaligen_“Freunde“, & Krankheit & 100% Verlust von Familie & Besitz treu bleibt.

    Ich sehe das nicht so, dass Gott und Satan praktisch miteinander gegen Hiob intrigieren.
    Die Elberfelder, die ich von den mir bekannten deutschen Übersetzungen als am texttreuesten einschätze, übersetzt: „Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand.“ (Hervorhebung von mir)
    Ich verstehe es so, dass Gott Hiob nicht aktiv dem Satan ausgeliefert hat, sondern hier feststellt, dass Satan in irgendeiner Weise Zugriff auf Hiobs Besitz und Gesundheit hat.
    Ebenso im 2. Kapitel: „Und dabei hattest du mich gegen ihn aufgereizt, ihn ohne Grund zu verschlingen.“ Was für mich heißt, dass Satan Gott dazu gereizt hat, aber nicht unbedingt, dass er Erfolg damit hatte (d.h. Gott sich gegen Hiob gestellt hätte).

    Wie ich die Geschichte verstehe, hatte Satan durch irgendeinen Umstand (manche vermuten, dass in Hiob 3,25 der Schlüssel dazu liegt) Zugriff auf Hiob, so dass Gott ihn nicht 100%ig beschützen konnte (nicht weil er nicht kann, sondern weil er den freien Willen des Menschen respektiert und sich uns niemals aufdrängt). Wenn wir Satan Zugriff auf unser Leben erlauben, sei es durch Unwissenheit, Angst , Sünde oder wer-weiß-was-noch, schließen wir damit Gott aus diesem Bereich aus und stellen uns selbst außerhalb seines Schutzes.

    Mal etwas plakativ ausgedrückt: Wir lassen Dinge in unserem Leben zu, nicht Gott!

  8. Jaja, das ist die schlaue, theologische Argumentation. Immer wir, Gott natürlich nicht, er ist ja unfehlbar. Schon gut. Weil wir ja alle so verdammt schlecht sind. Und uns in unserer Freiheit natürlich immer für die Sünde entscheiden. Unsinn, aber passt schon. Unglaubwürdig. Als ob wir Gott ausschließen könnten, dass ich nicht lache. Aber egal.

  9. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Unglaubwürdig? Weniger. Unbequem? Ganz sicher.
    Wir haben mehr Verantwortung, als uns manchmal lieb sein kann. Aber mal ehrlich, willst Du lieber einen fehlbaren Gott? Einen, der mit dem „Menschenmörder von Anfang an“ gegen Dich paktiert?! Ich nicht.

    Ich bin froh, dass ich einen liebenden Vater habe, der mich mitsamt meinen Unzulänglichkeiten annimmt und mir hilft, das, was ich versiebt habe, wieder geradezubügeln.
    Und dass wir uns immer für die Sünde entscheiden, ist ja so auch nicht richtig – durch Jesus haben wir Freiheit von Sünde, ja, und selbst wenn wir uns immer wieder für die Sünde entscheiden, haben wir einen Vater, der uns liebt und vergibt und uns einen neue Chance gibt.
    Das Evangelium ist eine gute Nachricht, nicht vergessen….

  10. Wer will sündigen? Was ist Liebe?

  11. Weißt du, die Wörter klingen für mich leer.

  12. Avatar von arabella
    arabella

    interessant…
    @ Königstochter:
    a) Ja, die Beobachtung mit den Alia(s)sen ist substantiell;-)

    b)Ich schrieb aber:
    1) >Ausgekungelt < = N I C H T paktiert!!! oder gar intrigiert!
    Das ist eine Unterstellung!
    Was heisst kungeln:
    Kungeln heisst :
    "Auf ungefähr Augenhöhe verhandeln", meinetwegen noch:
    "leicht unseriös verhandeln".. weil einer oder beide "Geschäftspartner" , hier satan!!!, unseriös ist/sind.
    Genauso mein ich das auch, es war sicher auch für GOTT grenzwertig, was er da tat, oder was diese ggf. Parabel ihm da unterstellt, ohne , daß er es ggf. wirklich tat ….

    2).".. ..grosse Kampf zw. Licht & Finsternis" (weiter unten in meinem POST)
    Für die Interpretationen von Königstochter hab ich also m. E. k e i n en Spielraum gegeben.
    Muss ich zurückweisen..

    Die Feindschaft bleibt., aber, da Gott den Anspruch hat, u. a. gerecht zu sin, muss er u.U. mit satan diskutieren., d. h,. d e r hat somit den Hebel, das erzwingen zu können, weil es Gott nicht egal sein kann, wie er weiterhin( lehnte er das "Gesprächsangebot" satans einfach kategorisch ab) vor seinen noch nicht gefallenen Engeln im Himmel dastünde…
    @Alle:
    Wir verstehen uns? , sonst Gerhard PAdderatz: "Gott, allmächtig, ohnmächtig, gerecht? " lesen . Adventverlag Lüneburg, d a s Missionsbuch 2007 oder 2008. Extrem empfehlenswerte Standardliteratur, ohne die hier m. E. über obiges kaum diskutiert, gell Königskind, werden kann !

    Zu Hiob 3, 25
    Ich zitier mal gleich Verse 23-26, voila: [ Zitat Bibelonline.net, (Lutherbibel1912
    http://www.bibel-online.net/buch/18.hiob/3.html)]

    "23dem Manne, dessen Weg verborgen ist und vor ihm von Gott verzäunt ward? {Hiob.19,8} 19,8
    Er hat meinen Weg verzäunt, daß ich nicht kann hinübergehen, und hat Finsternis auf meinen Steig gestellt. 24Denn wenn ich essen soll, muß ich seufzen, und mein Heulen fährt heraus wie Wasser. 25Denn was ich gefürchtet habe ist über mich gekommen, und was ich sorgte, hat mich getroffen. 26War ich nicht glückselig? War ich nicht fein stille? Hatte ich nicht gute Ruhe? Und es kommt solche Unruhe! "
    [Zitat Ende]

    Hmmm, sind da Anhaltspunkte, daß Hiob satan ein Türchen in seinem Leben gelassen hatte ?
    Ich werd da nicht schlau draus. Waren seine Befürchtungen, er könne mal abrutschen & verarmen & krank werden, unheilig & sündig?
    Kann sein . Wäre aber knüpelhart geurteilt.

    d.l.

  13. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    @ arabella oder amoremio oder wie auch immer

    Entschuldige bitte, wenn ich nicht auf alle Aspekte deiner Kommentare eingehe, ich verstehe manches was du schreibst nicht so ganz, muss ich leider gestehen.

    Zunächst möchte ich mal klarstellen, dass m.E. keine noch so „extrem empfehlenswerte Standardliteratur“ neben der Bibel gibt, ohne die hier nicht (angemessen) diskutiert werden könnte.
    Padderatz wurde hier ja schon des Öfteren erwähnt, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich persönlich mich lieber vom Heiligen Geist aus Gottes Wort (=Bibel) lehren lasse.
    Damit will ich nicht sagen, dass ich gute Sekundärliteratur nicht auch sehr zu schätzen weiß, aber letztlich sollte die Bibel mit der Bibel durch den Heiligen Geist ausgelegt werden.
    Soviel mal dazu.

    Zum Thema – generell muss das AT vom NT her verstanden werden. Die Offenbarung Gottes, die wir im NT finden, toppt immer die Offenbarung Gottes im AT. Nicht, dass Gott sich widersprechen würde, aber Gott redet handelt mit uns entsprechend unserer Erkenntnis von ihm.
    Hiob ist das erste alttestamentliche Buch, in dem überhaupt ausführlicher von Satan die Rede ist. Vieles davon finden wir im NT wieder, zB dass er vor Gott steht als der „Verkläger der Brüder“.
    Aber im Hiobbuch direkt wird schon deutlich, dass Hiob selber anfangs keinen Einblick in die Ereignisse der unsichtbaren Welt hatte: Er schreibt das Unglück, das ihm passiert, Gott zu, obwohl in den ersten Versen schon klar wird, dass es nicht von Gott, sondern vom Teufel kommt (der im NT „menschenmörder von Anfang an“ und „Vater der Lüge“ genannt wird). Erst am Ende erkennt er, dass er überhaupt keinen Schnall davon hatte, wie Gott wirklich ist: „Ich hatte von Dir nur vom Hörensagen vernommen, aber nun hat mein Auge Dich gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.“

    Zu Hiob 3,25: Ich könnte mir das durchaus vorstellen, dass es genau das war, was nicht nur bei Hiob, sondern auch bei uns heute Satan nicht nur ein Türchen, sondern ganze Scheunentore aufreißt. Angst und Sorgen sind eklatantes Mißtrauen gegen Gott, also faktisch Unglaube.
    Nicht umsonst sagt Jesus ungefähr gefühlte tausend Mal: „Fürchte Dich nicht!“ oder „Fürchtet Euch nicht!“ – wohlgemerkt, als Befehl, nicht als Empfehlung oder gar Trostwort. Nicht umsonst heißt es „werft eure Sorgen auf ihn, denn er sorgt für Euch.“
    In Hebräer 11,6 heißt es: „ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen“ , in Hebräer 10,38 steht sinngemäß dasselbe.

    Je mehr wir Gott vertrauen (glauben) desto mehr hat er die Möglichkeit, in unserem Leben Dinge zu tun, die uns selber gefallen.
    Je mehr wir Gott misstrauen („Angst ist Glauben an den Teufel„) desto mehr geben wir dem Teufel Raum in unserem Denken, Reden und Handeln – und dadurch die Möglichkeit, in unserem Leben Dinge zu tun, die uns nicht gefallen.

    Das ist nicht „knüppelhart“, sondern eine Aufforderung, Gott kennenzulernen, wie er wirklich ist – dann können wir ihm immer mehr vertrauen und alles wird gut 😉 .

  14. Avatar von arabella
    arabella

    @Königstochter:
    Ich schreib nachher was dazu, ja?!

    Mein Post , der eigentlich fertig war, ist zuu hart & zuu ungnädig, gehässig? ausgefallen 6 der eigenen Zensur zum Opfer gefallen, hihi;-)
    Christseinsfilter?
    d.l.

  15. Avatar von Königstochter
    Königstochter

    Nett, dass Du mir das mitteilst… Bin ja mal gespannt 😉

  16. Avatar von arabella
    arabella

    hmmmm, das Post ist noch auf dem anderen rechner, in einer rtf-textdatei.
    entweder per usbstick kopieren oder von dort peremailanhang an diesen rechner schicken, hier bisschen überarbeiten, dann nachts spät = früh versenden?
    MAl sehen…
    Ich muss mal lernen, netter zu posten, verbindlicher & verständlicher 😉
    d.l.

  17. Avatar von arabella
    arabella

    hmmm, ich bin grade wieder am gleichen Pc unterwegs wie gestern, als ich mich knapp entschloss, den fertigen, zu heftigen Post nicht zu bringen.
    Ich modifizier den mal eben ein wenig & bring ihn dann doch noch
    d.l.

  18. Avatar von arabella
    arabella

    ich find den text nun doch nicht mehr ; Mrde, mein Alzheimer !
    d.l

    Aber noch zu Hiob:
    Ja, ich glaub wörtlich an duese Geschichte. Klar, daß Gott mit satan, zwar unwillig, aber verahndln muss, wenn satan hn dazu zwingt.

    Ales voll logisch, & korrekt von Gott, daß er sich da so in die Karten schauen lässt durch dies Bibelbuch..

    Stärkt mein Vertrauen ihn ihn & belebt meine Einscchätzung, als Christ auf der richtigen Seite des Vorhangs zu sein.
    d.l.
    Noch zu Sekundärliteratur:
    Klar, daß die Bibel kein didaktisch sauber durhgestyltes Lehrbuch ist, dafür muss sie einfach gar zu viele, widerstreitende Zwecke erfüllen !!!,
    In diese Lücke springt, jedenfalls bei den Adventisten, gute, bewährte Sekundärliteratur..
    Dazu gibt es auch keine wirklichen Alternativen!!!

    In Verantwortung, natürlich…
    Noch Fragen?
    hesekiel2@gmx.de
    d.l.

  19. Avatar von arabella
    arabella

    Da kommt jetzt nichts mehr, die Kritik von Königstochter sah zwar recht gut, eigentlich sogar blendend, aus, aber das schockt mich ja auch nicht wirklich..
    3. Generation Adventismus mit 2 1/2 hauptamtl. Klerikern allein in der Kernfamilie…
    Man ist gestählt 😉

    Man muss sich immer reintun, wozu man überhaupt Christ ist, & ob man überhaupt schon freiwillig Christ ist….
    JA:
    Wer an die ewig schmorende Hölle noch glaubt, ist nur Zwangschrist…
    ..
    & ihr vermutet recht, daß ich in Wirklichkeit, wenn ich hier auch nur ein ganz kleines bisschen provoziert werde, das auch noch härter ausdrücke:

    Er/Sie ist noch Heide, Gottesfürchtiger, verschüchterter , beliebig via monströsen Ängsten fernsteuerbarer Pseudochristenheide…..
    Untauglich zum Reich Gottes, für Terra1 ver. 2.0 , wie ich da immer sage….

    Daher auch die wörtliche Bibelauslegung , auch natürlich DES HIOB-BUCHES:

    IST MAN ERSTMAL FREIWILLIG CHRIST; WEIL MAN VON GOTT-Vater, JESUS & dem Hl. Geist ÜBERZEUGT & BEGEISTERT IST; AUS GUTEN ERFAHRUNGEN IN EINER ENGEN EHEÄHNLICHEN 1:1 Padderatz-Gegenliebe_in_100%_Freiwilligkeit -Beziehung,
    dann findet man es absurd, daß Gott einen da fett auf ca. 1100 Seiten permanent belogen hätte…

    Solch einen Gott bräuchte man dann ja nicht, & hätte man deswegen auch schon nicht mehr…

    So einfach ist das in Wirklichkeit mit der Bibel..
    Alles extrem einfach & l o g i s ch.
    Nur m i t Denken erschliesst sich einem der Glaube an Gott, die Grundvorraussetzung ist aber die Freiwilligkeit, geboren aus Überwindung der heidnisch-unbiblischen Höllenlehre …

    D A gehts lang, vorher ist C hristsein, Bibellesen & Bibel_interpretieren_wollen natürlich Unsinn & führt nur zu …….
    ……satan… letztlich…
    q.e.d.

    d.l.

  20. Avatar von arabella
    arabella

    Das Denken, die messerscharfe Logik, dies 2-schneidige Schwert Jesu!!!!!!!! muss endlich wieder fett zurück in die christliche Praxis!!!!!!

    Nur so geht es. Ein Glaube ohne Logik ist immer Horror & führt garantiert zu satan…

    Gott ist das intelligenteste Lebewesen des Alls, wer ist so naiv, zu glauben, er könne zu ihm finden durch Selbstverblödung????

    Einzig die „westlich-zivilisierten““ 1. Welt-Christen“

    (Und den anderen, die intelligenter an Gott rangehen, denen fehlen die wesentlichen Fakten.
    Dumm gelaufen für Gott, satan aber reibt sich die Hände ….
    die einen haben den Verstand, die anderen das Wissen…

    Fremdenmission wird also immer ein bilateraler Vorgang sein müssen !!! 😉
    Nicht umsonst sind die Missionserfolge in 3.Welt-Staaten so extrem viel höher als hier in Mutteleuropa im Mutterialismus, Muttriarchat, dort wird noch feminismusfrei gelebt, ergo: noch gedacht!!!, d as macht den Unterschied, = Erfolg der christl. Lehre dort aus….
    q.e.d.
    d.l.

    P.s.: Ideologen können(wollen) nicht denken,
    Denker können (wollen) nicht ideologisch sein;-)
    (Ist von mir…)
    d.l.

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