Möchten Sie Ihr Todesdatum wissen ?

Manche Fragen lassen niemanden kalt. Das „Book of Questions“ stellt sie. Es sind Fragen, auf die es keine eindeutig richtige Antwort gibt. Fragen, die zum Weiterdenken veranlassen. Kostprobe gefällig ? > mehr.

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Kommentare

25 Kommentare zu „Möchten Sie Ihr Todesdatum wissen ?“

  1. Avatar von bendowa
    bendowa

    ach nö ! danke muss nicht sein

  2. ich bin froh, dass ich mir meinen geburtstag merken kann, den rest will ich nicht wissen. übrigens, das alles passierte an meinem geburtstag, ein paar todesfälle sind auch dabei:

    Ambrosiana öffnet Lesesaal, Friedrich III. verbündet sich mit Wladyslaw Jagiello, Uraufführung von Beethovens siebter Sinfonie, Operation Compass, Rauch-Haus-Song, Heß weiht den Adolf-Hitler-Kanal ein, Teruzzi und Rigoni gewinnen Sechstage-Rennen, John Lennon wird vor dem New Yorker Dakota-Building von Mark David Chapman erschossen, erste Folge der Lindenstraße, Gründung der GUS, Swapo gewinnt Wahlen.

    und am liebsten würde ich wissen, wer die 10 einflussreichsten leute, die nie gelebt haben sind?! in den usa steht auf platz 1 der Marlboro-mann, fasst man es? wer ist es wohl hier?

  3. Diese Fragen betreffen teilweise meine Ur-Ängste. Das sind Dinge, über die ich nicht nachdenken will!

  4. @Kati

    Die Fragen treffen nicht nur Deine Urängste 😉 . Sondern wohl die von fast jedem Menschen.

    Zumindest über den Tod nachdenken ist ganz sinnvoll, wenn es zu einem dankbareren Leben führt, oder dazu, dass man mehr den Augenblick lebt und wahrnimmt. Denn was anderes gibt es nicht im leben: die Vergangenheit ist tot, man kann sie nicht mehr ändern, die Zukunft ist noch nicht da und man weiß nie, ob sie und wie sie kommen wird.
    Man hat immer nur den Augenblick.

    Es macht auch keinen sinn, auf das große Glück zu warten. Denn das, was ein glückliches Leben auch stark ausmacht, sind viele kleine Glückserlebnisse, Erlebnisse, wo das eigene Leben irgendwo stimmig ist.

  5. Avatar von rotegraefin
    rotegraefin

    Donnerwetter, großartig welch wunderschöne Plattitüden!

    Kann mir mal einmal jemand sagen, warum immer wieder über den 2. Schritt geredet wird und selten bis gar nicht über den 1. Schritt der Selbsterkenntnis?

    Der Mensch wurde nach Gottes Ebenbild geschaffen und Gott wurde Mensch. Danach ist doch eigentlich klar wo wir Gott treffen oder nicht? Es ist bloß die Frage, warum vergessen wir immer wieder diese Grundlage des menschlichen Lebens? Gott ist mit uns eins und wir haben lediglich den Auftrag unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst.
    Das jüngste Gereicht ist immer jetzt und die Frage lautet, was hast Dir und Deinen Nächsten getan?

  6. nein mein todesdatum will ich nicht wissen, ich weiss ich bin fast 60 und werde vielleicht noch ein paar jahre haben
    ich kann aber auch heute tot umfallen das weiss man nicht. nur eins weiss ich, wenn ich älter bin und krank werden sollte und noch kann, dann werde ich mich davonmachen, ich will von niemandem abhängig sein
    pflegedienste und so weiter, und auf die kinder kannst du dich sowieso nicht verlassen, die alten sollen sich fortmachen auf den friedhof . ich kenns aus der verwandtschaft, wie glücklich sie waren, dass keiner gepflegt werden musste. dass dazu. ich lebe gerne und bin zufrieden
    ich lebe heute und nicht morgen
    carpe diem

  7. […] ich einmal kommentiert und jetzt das zweitemal ihr könnts mal lesen hoffentlich klappt das jetzt es geht darum ob man sein eigenes Todesdatum wissen will […]

  8. @maia

    Hallo Maia,

    hoffe, Du lebst noch lange und glücklich. Aber ich hoffe, dass Du Dich nicht aus dem Leben schleichen wirst, nur weil es Dir mal schlecht geht oder Du glaubst, Du würdest wem zur Last fallen können.
    Fall den Menschen bitte zur Last ! Sie werden es auch tun, wenn sie alt sind.
    Und sieh Dein Leben als Geschenk Gottes – ein Geschenk darf man nicht wegwerfen. Du hast Dein Leben nicht verursacht, Du solltest es auch nicht abgeben wollen irgendwann. Gott wird sich drum kümmern – aber bitte nicht Du.

  9. hier ein paar Links, die das Leben lebenswerter machen können: http://www.theologisch.com/indexa%20nur%20links.htm#batterie

  10. […] Hoffnung und Furcht in gleicher Weise wach. Deshalb hüte ich mich auch, eine dieser zahllosen Todesdatums-Websites anzuklicken, die genau berechnen, wann man sterben wird… (abgesehen davon, dass dumme Kunden […]

  11. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Wieso aus „aus dem Leben schleichen“ – jeder hat das Recht zu sagen, das es ihm einfach genug ist und wenn er meint, sein Leben beenden zu wollen, es auch zu tun. Es seine moralische Pflicht, seine Angelegnheiten vorher zu ordnen, aber wenn er das getan hat, geht seine Entscheidung sonst niemand etwas an.

  12. @Rheinlaender

    Woher nehmen Sie denn diese Annahmen, dass jemand dies und jenes vorher tun müsse, wenn er aus dem Leben scheiden will ?
    Und woher die Annahme, dass man sein Leben einfach beenden dürfe ?

  13. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Nun, eine Frage der Moral, dass man keinen Muell hinterlaesst, den andere aufzuraeumen haben.

    Das Leben beenden: Es mein Leben und solange ich niemanden schade, habe das Recht dieses so und dann zu beenden, wie ich meine, dass es richtig sein solte. Ich sehe nicht, dass irgentjemand das Recht haben koennte, mir da hineinzu reden.

  14. @Rheinländer

    Das Leben ist etwas unverfügbares. Sie können es nicht erschaffen, Sie dürfen es auch nicht einfach so beenden. So die christliche Sicht.
    Sollten Sie Ihr Leben beenden wollen, so schaden Sie vielen Menschen, die um Sie trauern oder ohne Sie verzweifeln. Sie richten an diesen Menschen großen Schaden an.
    Zudem wie gesagt:es steht einem nicht zu, über etwas unverfügbares zu verfügen. Da muss man Ihnen hineinreden. Man hat nicht nur das Recht dazu, sondern die Pflicht.

    Moral, was heißt „Moral“ ? Das sind tradierte Verhaltensweisen.
    Ethik ist vielleicht der richtigere Ausdruck, hier die Unterscheidung.

    Moral bezeichnet meist die faktischen Handlungsmuster, -konventionen, -regeln oder -prinzipien bestimmter Individuen, Gruppen oder Kulturen, sofern diese wiederkehren und sozial anerkannt und erwartet werden. So verstanden, sind die Ausdrücke Moral, Ethos oder Sitte weitgehend gleichbedeutend und werden beschreibend (deskriptiv) gebraucht. Daneben wird mit der Rede von „Moral“ auch ein Bereich von praktischen Urteilen, Handlungen oder deren Prinzipien (Werte, Güter, Pflichten, Rechte) verbunden. So verstanden, wertet eine Unterscheidung von Moral und Unmoral. Eine solche Bewertung kann als bloßer Ausdruck subjektiver Zustimmung oder Ablehnung verstanden werden (vergleichbar zu Applaus oder Buhrufen), oder als Beurteilung von Handlungen, deren Maximen oder sonstige Prinzipien in moralischer Hinsicht, d.h. als moralisch gut oder moralisch schlecht. Letzteres entspricht einem metaethischen Realismus. Die theoretische Ausarbeitung unterschiedlicher methodischer Vorgehensweisen und Kriterien moralischer Urteile sind Gegenstand der philosophischen Disziplin der Ethik.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Moral

    Wenn Sie wissen wollen, was ethisch richtiges Handeln ist, können Sie mal hier eine Theorie dazu lesen, die ganz interessant ist:


    Das Heinz-Dilemma – Stufen der moralischen Entwicklung

    http://theolounge.wordpress.com/2008/09/29/das-heinz-dilemma-stufen-der-moralischen-entwicklung/

  15. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Menschliches Leben ist durchaus etwas verfuegbares Es kann geschaffen werden, wie taeglich in tausenden Betten oder bei der kuenstlichen Befruchtung in Kliniken zu sehen (und wenn ich die aktuelle Forschung zu DNA-Synthese richtig sehe, wohl bald auc nach Wunsch) und dass es vernichtet werden kann – nun jedes Geschichtsbuch …

    Wer meint um trauern zu muessen hat ein Problem, dass er nicht stoisch genug ist Dinge so zu nehmen, wie sie kommen, ohne dass er seine innere Ruhe davon einflussen laesst. meines. Im Uebrigen sterben werde ich ohne irgentwann – dann sollte der Zeitpunkt der Trauer auch kein Problem sein.

  16. @Rheinländer

    Stoische Ruhe, und irgendwann stirbt man doch eh…..

    Wozu dann überhaupt irgendetwas tun ?

  17. @Rheinländer

    und: NEIN, das Leben ist nicht verfügbar. Auch, wenn man ein Kind bekommt und dies quasi selbst bewirkt hat, ist doch das, was dahinter steht, in keinster Weise durch den Menschen zu schaffen.

    Zum Wunder des Lebens: http://weite.de/

  18. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Zum Schaffen von Leben und etwas weniger mythisch – Bei dieser Firma koennen Sie sich Maschinen besorgen, die ihnen DNA synthetisiert:

    http://www.primesyn.com/

    Das ist Stand der Technik, wie das Einbringen von solcher DNA in Eizellen. Auf eine solche Weise einen Menschen von Grund auf zu erzeugen ist keine Frage des technischen Prinzips mehr, sondern „nur“ der Verbesserung bestehender Techniken.

    Der Zweck des Lebens ist es das Leben zu geniesen und Freude zu haben. Solange ich an meinem Leben Freude habe, werde ich es erhalten, wenn nicht mehr, dann habe das Recht dieses zu beenden. Es ist vernuenftig unvermeidliches mit Gleichmut zu begegnen – der Tod ist unvermeidlich, also muss man ihn mit Gleichmut sehen.

  19. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Zum aktuellen Stand der Gene-Synthese:

    http://www.rsc.org/Publishing/ChemTech/Volume/2009/07/rewriting_genetic_code.asp

  20. @Rheinländer

    Unverfügbarkeit des Menschseins aus christlicher Sicht:
    http://zeitzeichen.net/meinung/wilfried-haerle-unverfuegbarkeit/

    Pflicht zu leben? Recht zu sterben?
    http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=7725

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