Pfingsten – Fest des Heiligen Geistes

fire peasapAn Pfingsten feiern Christen das Fest des Heiligen Geistes. Damit endet die 50-tägige Osterzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich ab von „Pentekoste“, dem griechischen Begriff für „fünfzig“. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist nach kirchlicher Lehre in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten. > mehr

Bild: peasap,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Pfingsten – Fest des Heiligen Geistes“

  1. Wenn es an Pfingsten um die schöpferische Macht bzw. das lebendig machende Wort in Person geht, das in gemeinsamer Sprache verstanden wurde, was spricht gegen ein heutiges Pfingsten?

    Wenn es beim biblischen Jesus und damit auch dem Auferstandenen um die „schöpferische Vernunft“, einen universalen Lebenssinn/-logik geht, wie mir Theologen erklären und der Papst dogmatisch bekennt, was spricht gegen einen neuen EIN-verstand?

    Kann der universale Lebenssinn, den mir heute die Evolutionsbiologie aufgrund empirischer Auswertung ihrer Erkenntnisse erklärt (und dem ich nach deren Lehre nicht automatisch folge, ob ich zuviel Schokolade esse oder kurzsichtigen Kapitalegoismus bzw. gar Kannibalismus betreibe, indem ich im kurz-sichtigen Konsum-Kult die Zukunft meiner Kinder fresse) als Logos/Vernunft angenommen werden, um die es der Antike ging? (Und hinter der ich seit vielen Jahren den historischen Jesus auswerte: http://www.theologie-der-vernunft.de.)

    Ist ein Universum, das den wissenschaftlich anerkannten Naturgesetzen folgt, wirklich sinnlos, gleichwohl doch die Evolutionslehrer in allem eine Logik und jetzt gar einen Lebenssinn nachvollziehen?

    Oder lässt sich in der Logik der wissenschaftlichen Erklärung kreativer (d.h. schöpferisch-vernünftiger) Prozesse auf neue Weise als das verstehen, was am Anfang als “schöpferische Wort” galt?

    Ich denke die Zeit, nach einem Zielplaner zu suchen oder weiter einem Grund für Unerklärlichkeiten Raum schaffen zu wollen – weil man sich so einen wundersam vermenschlichten Gott einBILDETE, ist um.

    Wer die Sache mit dem Logos, der kreativen Vernünftigkeit “schöpferischen Vernunft”, die nachweislich auch in der Antike statt Göttersöhne als irdischer Mittler und in personifizierter Form als Wesen Jesus nachdenkt, für den geht der selbst Unsagbare (Gott) nicht pantheistisch in der Natur auf und unter, sondern wird die persönlich anzusprechende Person (Sprecher, Vater), die der Natur und damit auch uns erst Bestimmung bzw. ihre Gesetze gibt, erst lebendige Realität:

    Eine Vision, von der Wirklichkeit, damit der Person des Pfingstgeistes:

    DER Physiker zeigt mir einen kreativen=schöpferischen Kosmos.

    DER Evolutionsbiologe bringt mir heute bei, welchen Lebenssinn ich in diesem Kosmos habe, warum ich einen Kult (Thomas Junker spricht als Atheist von Kunst….) benötige, um als bewusstes Gemeinschaftswesen diesem evolutionären Sinn gerecht zu werden, einen “Superorganismus” zu bilden. (Ich denke über den Kult nach, der auf evolutionär kreative Weise die Kirche weiterbaut.)

    DER Humaphilosoph, Ökologe, Weltökonom, Sozialwissenschaftler zeigt mir auf, welche Lebensweise für mich als meschliches Kulturwesen vernünftig wäre, um diesem Lebenssinn gerecht zu werden, gemeinsame Zukunft zu gestalten und so auch persönliche Brutpflege, Genmaximierung…

    DER Pschologe und Geschichts- sowie Religionswisschaftler weist nach, wie der Mensch hierzu an bekannte, emotional geladene kulturgerechte Bilder, Personen anknüpfen muss. Wie das kulturelle Unterwebewusstsein wirkt und der menschliche Kopf funktioniert, Personifationen braucht. Warum allein Ideologien nichts nutzen, nur kommunikativ vereinbarte Vernünftigkeit oder gar eine “schöpferische” Weltvernunft als philosophisches Prinzip nicht nicht kreativ wirkungsvoll, tauglich bzw. vernünftig für die Welt ist.

    DER aufgeklärte Theologe, der nicht nur seinen bisherigen Glauben an einen Guru, von dem er oft wie einem geheimnisvollen Gott redet, verteidigen will, sondern sein Wissen frei auswertet, denkt nach, dass das oben genannte “Weltvernunft” die philosophische Weisheit der Logos sei, den nicht nur Johannes und die Apokryphen zum Thema hatten und um dessen Wesen die Kirchenväter stritten.

    DER Papst sagt dann, das würde alles in der Bibel stehen, wäre dort von Glaubensaufklärern in einer für die Antike kreative-vernünftigen Weise allegorisch bebildert worden, auch wenn ihm bei seiner Bezugnahme immer nur der Dogmatismusvorwurf gemacht wurde.

    Und schließlich sei die “schöpferische Vernunft”, wegen der er in Regensburg gescholten wurde, nicht nur sein Lebensthema, sondern er sei doch deren irdischer Vertreter.

    Mit “Dominus Jesus” habe er schon längst betont, dass es außer der Vernunft, wie sie heute die Evolutionsbiologen belegen, nichts über den Gott der Väter zu sagen gäbe.

    Nie habe er einen Alleinvertretungsanspruch des Christentums oder der kath. Kirche beansprucht, sondern immer auf dessen bzw. deren echte Universalität hingewiesen.

    Auch gehe es im Christentum nicht um die Einhaltung altbiblischer Gesetze, mehrheitlich vereinbarter Moralvorschriften… sondern die Nachfolge des Auferstandenen Jesus: Nur aus der schöpferischen Vernunft , dem gemeinsamen Lebenssinn der menschlich umzusetzen sei, leite sich die Lebenslehre ab.

    Er habe auch nicht einen wundersamen Erklärungsgrund für Über/Unnatürlichkeiten vertreten, für den noch bis ins 3. Jahrtausend die Natur- und Geisteswissenschaftler auf ihren Symposien stritten, sondern von der schöpferischen Vernunft gesprochen, die als Sohn auf ihren Vater verweise bzw. als Wort den Sinn Ihres Sprechers (der so als Person erst wieder lebendig wird) zum Ausdruck bringe.

    Ich frage allen Ernstes, was bringt es nur zu predigen, was spricht gegen Pfingsten?

    Gerhard Mentzel

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