Cafe Homan – ein Cafe nach meinem Herzen

Ein Cafe nach meinem Herzen. Das war mein spontaner Eindruck als ich gestern abend ins Cafe Homan hinein ging. Das Cafe Homan ist ein ganz normales Cafe in der Seestraße 101. In diesem Lokal war ich früher schon oft. Damals war es noch ein indisches Restaurant. Wir haben dort oft mit Freunden lecker gegessen und naja auch mal ein Bier getrunken.

Jetzt ist es ein christliches Cafe. Mitten in Wedding, mittendrin bei den Menschen in der Seestraße. Genau solche Projekte sind schon lange mein Herzensanliegen. Nämlich, dass solche einfachen, unkomplizierten christlichen Orte in Berlin immer öfters entstehen. Orte, an denen Gott angebetet wird und Menschen leicht miteinander in Kontakt kommen. Fast hatte ich das Gefühl, an diesem Ort visionäre Luft schuppern zu können.

Knapp 20 Menschen waren gerade dabei Gott anzubeten, als ich in das Cafe kam. Christian leitete die Anbetung. Irgendwie konnte ich gar nicht richtig mitsingen, weil ich innerlich so bewegt war, hier das zu sehen, wovon ich schon so lange träume. Außen blieben öfters Leute stehen, um zu kucken, was da passiert. Ist ja auch interessant, wenn da Leute klatschen, die Hände hochheben und dann noch ganz verzückt aussehen.

Im Anschluss gab es dann nett hergerichtete Wurstbrote, Kaffee, Saft und natürlich kein Bier. Eine Gelegenheit für mich neue Menschen kennen zu lernen. Zum Beispiel den netten jungen Mann aus Friedrichshain, der von der Hektik, die er in Berlin erlebt, berichtete, und auch etliche andere.

Danach sprach – irgendwie passend- Suri aus Indien. Seine Botschaft kann vielleicht so zusammengefasst werden: „Wir sind das Ebenbild Gottes und wir haben nicht das Recht, negative Aussagen über uns selbst zu treffen, weil wir uns damit selber ans Negative binden. Wir müssen gut über uns selbst denken. Mit vielen Beispielen aus seinem Leben machte er deutlich, dass es sich lohnt, Gott für die großen und kleinen Dinge im Alltag zu vertrauen und diese Würde anzunehmen, die Gott uns verliehen hat.“

Danach beteten wir gemeinsam, um das Gehörte praktisch zu machen. Und die Kraft Gottes wurde in diesem kleinen Cafe wirklich spürbar. So spürbar, dass der junge Mann aus Friedrichshain anschließend sagte, dass ihrgendwie im Gebet die Hektik von ihm abgefallen ist und er stattdessen jetzt innerlich Frieden spürt.

Ich habe Christian gebeten, doch einmal hier auf Cafe Inmeinerstrasse, bei Gelegenheit etwas über seine Vision in Berlin-Wedding und seine Aktivitäten auf dem Leopoldplatz und in der Seestraße zu berichten. Gespannt und wohlwollend werde ich die Entwicklung im Cafe Homan verfolgen und im Gebet dahinter stehen. Wer jetzt Lust bekommen hat, kann ja mal vorbeischauen, um sich selbst ein Bild zu machen.

Über das Lokal in der Seestraße 101 habe ich hier auf Cafe Inmeinerstrasse übrigens schon einmal berichtet. Es ist die Geschichte, in der ein Bekannter dort ein Aquarium aufgestellt hat.

Günther aus dem Offenen Haus Tegel

Bild: Einladungsflyer für den gestrigen Abend ins Cafe Homan


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