Relativismus: Alles ist doch relativ. Gott auch. Oder ?

relativismus-redronafetsWeitverbreitet ist heute – wie auch schon bei Cicero übrigens – das Ideal des Relativismus. Es ist lohnend, zu untersuchen, was hinter diesem Begriff steckt. Denn grundsätzlich besagt er, dass alle Wahrheit relativ ist. Absolut gültige Wahrheit gebe es nicht. Begründung: jede logische Schlussfolgerung gehe von bestimmten Denkvoraussetzungen aus – welche letztendlich nicht bewiesen seien. Kurz: man weiß eigentlich nur, dass man nichts weiß. Das aber hilft auch nicht viel weiter. > mehr.  

Bild: redronafets,flickr.com


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Kommentare

2 Kommentare zu „Relativismus: Alles ist doch relativ. Gott auch. Oder ?“

  1. Es gibt letztlich nur eine Wahrheit:
    die kreative=schöpferische Wirk-lichkeit, die im Kosmos zu beobachten ist,
    das wieder als logisch erkannte natürliche Vergehen und Werden: dessen Mechanismen heute in weltweiter Evolutionslehre erklärt werden. Eine natürliche Schöpfung, der wir unsere gemeinsame Weltgeschichte verdanken, die unserem Dasein Sinn gibt.

    Der Mensch als bewusstes Wesen muss auf bewusste Weise seinem schöpferischen Sinn gerecht werden und hat dazu Kultwerkzeuge entwickelt, die sich im kreativen=schöpferischen Sinn weiterentwickeln, der schöpferischen Wirk-lichkeit /Wahrheit gerecht werden.

    Die relativen „Glaubenswahrheit“ schöpfen m.E. alle aus einer Quelle (der natürlichen Kreativität=Schöpfung), zumindest in ihrem Ursprung. Und wo ist da Raum für die Realität des Vätergottes?

    Ich denke, diese Diskussion hatten wir in ähnlicher Weise schon. Als vor 2000 Jahren die frühkirchlichen Denker über das Wesen Jesus (des lebendigen jüd. Wortes, gr. Logos, lt. Benedikt XVI „schöpferische Vernunft“) stritten, da können sie nicht an die Verherrlichung eines Gurus gedacht haben, der alles etwas besser wusste. Man kann doch nicht weiter den den damaligen Denkern bei ihren hochtheologischen Diskussionen unterstellen, sie wären nur Dummschwätzer gewesen, die in altgestez-gläubig frohlockender Weise einen charismatischen Wanderphilosophen… als Gottessohn (Wort, Logos, ewigen Wahrheit…) hochleben ließen oder der Propaganda wegen philosophisch einfärbten.

    Auch damals ging es um das Wesen der erstmals erkannte Logik allen Werdens, die den alten Glaubenswahrheiten und Göttergestalten „scheinbar“ entgegenstand: In ihrer Wirk-lichkeit jedoch die Erfüllung der alten Vorstellungen, die wahre Offenbarung war. Eine neue Wahrheit, die den gesetzten Gott oder menschliche Gottessöhne nicht ersetzte, schöpferischer und menschliche Natur war…und über die hinaus es nichts von den alten Göttern zu sagen gab.

    Wenn ich denke „Jesus lebt wirk-lich“ dann geht es um die eine kreative=“schöpferische“ Wirk-lichkeit, die im Rahmen der Aufklärung immer klarer wird, der scheinbar erneut die geglaubten Wahrheiten im Wege stehen.

  2. […] Relativismus: Alles ist doch relativ. Gott auch. Oder ? […]

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