
Gestern – Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Ich bin extra eher von der Arbeit nach Hause gefahren, denn so einen historischen Moment, einen schwarzen Mann das höchste Amt eines Regierenden antreten zu sehen, nein, den habe ich bisher noch nicht erlebt. Wie auch…
Aber – ohne die politische Tragweite zu beurteilen – was mich beeindruckt hat, war das Bewusstsein, solche grosse Aufgabe nicht durch eigene Anstrengungen allein durchführen zu können. Deswegen betonte auch Rick Warren im vorgängigen Gebet mehrmals die Abhängigkeit von Gott. Und sprach auch mehrmals von Demut. Ein grosses Wort, wie ich finde. Und angebracht!
Aber auch Barack Obama selbst zitierte in seiner Antrittrede einen Bibelvers. Ob das mit politischen Kalkül geschah oder ein Herzensbedürfnis? Ich neige zu letzterem.
Und auch das Schlussgebet von Lowery atmete für mich diese Abhängigkeit von Gott.
Als jemand, der in einem atheistischem Staat aufwuchs, ist es immer wieder ein packendes Erlebnis, wenn Glauben und das Vertreten von Glaubensinhalten öffentlich möglich sind. Genau das täte auch unserem politischen Alltag in Deutschland sicher gut. Nicht aus politischem Kalkül, sondern aus Überzeugung: Das Leben kann nur gelingen, wenn der Allmächtige seinen Segen gibt und die Dinge gut ordnet.
Ichwünsche der ganze Familie Obama Gottes Bewahrung und seinen Segen.
Foto: transplanted mountaineer (Flickr.com)



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