Es gibt sie doch noch: Die guten Nachrichten.
Denn zwei weltbekannte Künstler haben ein probates Mittel gefunden, die Welt zu retten. Mit einer frohen Botschaft.
Es geht um Uri Geller und Michael Jackson. Ihre Idee ist ziemlich einfach und leicht umsetzbar. Man staunt, dass sie erst jetzt drauf gekommen sind…
Die beiden Herren haben eine Sprachnachricht zusammen aufgenommen, die die Menschheit zum positiven Denken auffordert. Na, das hätte auch uns einfallen können, oder?
Okay, die Weltenretter haben dabei aber noch eine weiterführende Idee: Diese Nachricht soll nun in ausgewählte Musikstücke eingebaut werden, damit sie auf das Unterbewusstsein der jeweiligen Hörer einwirken kann.
Ich hätte da auch schon Musikvorschläge: Wie wärs denn, das bei Händels „Messias“ zu hinterlegen. Oder bei Schuberts „Ave Maria?“ Oder würde es nur Songs von Michael Jackson betreffen?
Ich bin mir nicht ganz sicher, wieso die Herren – ehe sie die Welt vor der Finanzkrise retten – nicht besser ihre Botschaft auf sich selber anwenden? Schade, dass Popkönig Michael jetzt erst auf diesen Trichter kommt, denn sonst hätte er sich die vielen Operationen vorgängig ersparen können. Er hätte ja sein Aussehen auch nur durch positive Gedanken optimieren können.
Wie auch immer, ich finde es fast passend, dass ihre „geniale“ Idee kurz vor Weihnachten bekannt wird. Denn dadurch kann ihnen die Einsicht dämmern, dass sie als Weltenretter um 2000 Jahre zu spät kommen. Der wirkliche Retter lebte vor zwei Jahrtausenden und starb als Erlöser.
Und seine Botschaft musste sich nicht heimlich hinter Musikstücken verstecken, sondern konnte offen verkündigt werden: „Wer an mich glaubt, der wird gerettet werden!“
Nein – Menschen können sich letztendlich nicht selber aus dem Sumpf von Schuld, Versagen und Begrenztheit lösen wie der Baron von Münchhausen uns weismachen wollte oder wie die modernen Weltenretter jetzt nur aufgrund von positiven Gedanken uns implizieren wollen.
Hilfe muss von außen kommen – und sie kam in diesem genialen „Projekt Baby“ zum ersten Weihnachten in diese Welt. In dieser Person – Jesus – liegt das gewaltige Potential der frohen Botschaft, die Menschen für die künftige Ewigkeit retten will, aber auch im Alltag konkrete Hilfe gibt.
Foto: brandtmarke/pixelio



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