Sieben Maßnahmen gegen die drohende Rezession

Keiner kann momentan wirklich abschätzen, wie sich die wirtschaftliche Lage im Jahr 2009 wirklich weiter entwickeln wird. Nach der Bankenkrise scheint sich aber weltweit eine Rezession abzuzeichnen.

Folgen dieses Erlahmens der wirtschaftlichen Aktivitäten sind bereits zu beobachten. Weniger Auftragseingänge führen zu Kurzarbeit, was wiederum Folgewirkungen hat. Dies kann sich zu einer Spirale entwickeln, die zu einer der größten Gefahren führt: zu Vertrauensverlust.

In Gottes Wort wird in Prediger 11,1-2 ein anderer Wirtschaftskreislauf beschrieben. Er beschreibt, wie wir uns auf eine schwierige und ungewisse Zukunft vorbereiten können. Etwas überspitzt formuliert könnte man es eine Versicherungspolice mit Gott gegen eine drohende Rezession bezeichnen. Nennen wir sie, damit es eingängiger wird, einfach die „Prediger-11-Versicherung“ aus Gottes Wort.

Die zwei Bestandteile dieser „„Prediger-11-Versicherungspolice“ sind:

1. Ihre Vertragspflichten und ihr finanzieller bzw. praktischer Beitrag

2. Der Versicherungsschutz für den sich in der Folge Gott verantwortlich zeigt.

Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! – denn du wirst es nach vielen Tagen wiederfinden! – Gib Anteil sieben anderen, ja, sogar acht, denn du weißt nicht, was für Unglück sich auf der Erde ereignen wird!

Konkret bedeutet das:

– Sie geben an sieben Bedürftige oder sogar an ein ein paar mehr Leute von den Dingen ab, die Ihnen zur Verfügung stehen. Dadurch haben Sie natürlich kurzfristig erst einmal etwas weniger zur Verfügung.

– Die Bibelstelle redet über einen Laib Brot. Dies ist im Vergleich zu einem Monatslohn eine relativ geringe Investition in ihre Zukunftssicherheit.

– Langfristig wird ihnen diese Investition in andere Menschen wieder zugute kommen. – Vor allem in schwierigen Zeiten, in denen Unglück droht.

– Sie können diesen (Wasser-)Kreislauf nicht steuern, sondern sie müssen im Vertrauen auf Gott handeln. Gott übernimmt die Steuerung und wird zu ihrem Beschützer.

Stellen Sie sich vor: Viele Menschen würden dieser Bibelstelle ihr Vertrauen schenken und sieben Menschen an ihren Ressourcen teilhaben lassen. – Die Folge wäre eine neue Spirale des Vertrauens zwischen den Menschen, gespeist aus dem Vertrauen in Gott.

Fangen Sie in ihrer eigenen Umgebung damit an.

Günther, www.inunsererstrasse.de

Dieser Beitrag ist nicht aus der Sicht eines Volkswirtschaftlers geschrieben, der zu diesem Thema sicherlich berechtigt ganz andere Themen ansprechen müsste. Vielmehr schreibe ich aus der Sicht: Was kann ich als einzelner Mensch tun. Neben den besprochenen biblischen Ansätzen gibt es weitere Dinge, die in einer solchen Situation sinnvoll  sind.

Lesen Sie mehr: Zukunftsvoraussage für das Jahr 2009

Bild: Gerd Altmann, pixelio.de


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Kommentare

5 Kommentare zu „Sieben Maßnahmen gegen die drohende Rezession“

  1. Wenn der Theologie sonst nichts einfällt,
    dann gut Nacht.

    Die Kriste des Kapitalismus hat gezeigt, dass mit dem derzeitigen Geist, der sich nur am Selbst-zweck orientiert, Gesellschaft nicht zu machen ist. Die gesamten Medien rufen nach einer gesamtverantwortlichen Denk- und Handlungsweise. Den Bankmanagern wird ein Egoismus vorgeworfen, der jedoch den gesamten Wirtschaftskreislauf, von Käufern bzw. Konumenten bis Kapitalanlegern und bestimmt und dann genau zu dem führen muss, was heute alle bejammern, die Welt nicht wirklich gesund in ihrer Gesamtheit wachsen lässt.

    Nach neuer Weltordnung wird in der Presse gerufen. Jetzt da der Westen nicht mehr das Sagen habe, sei Zeit für einen grundlegenden Neubeginn, der alle Lebensbereiche umfasse, spekultierte der Spiegel. Doch wie das bewerkstelligt werden soll, bleibt offen.

    Der freie egoistische Markt, der bisher als „absolute Vernunft“ galt, hat ausgespielt. Der Homo oeconomicus sei zu Grabe getragen, habe ich gerade gelesen. Und die vom Humanismus verordnete Staats- statt Kapitalvernunft gehört seit dem Mauerfall der Märchenwelt an. Doch wie der Markt frei handelnder Menschen zur Vernunft zu bringen ist, bleibt offen.

    Naiv wäre es, auf geteilte Grundüberzeugungen und kommunikative Vernunft zu setzen, war in der Zeit zu lesen. Gesetzliche Vorschriften, lückenlose Kontrolle der Kreditinstitute, so der letzte Heilsruf heutiger Zeit. Das alles bläht zwar die Bürokratie auf, führt jedoch, wie die Erfahrung zeigt, nicht wirklich zum gemeinsamen Geligen.

    Vor über 2.000 Jahren haben sich die alten Griechen bereits Gedanken gemacht, wie sie die menschliche Gemeinschaft zu einer gesamtorientierten Verhaltensweise bringen können, die einer Weltvernunft/dem Logos gerecht wird. Nun sagt der oberste Wissenschaftler der katholigschen Kirche in Rom, dass der christliche Glaube eine Höherführung der griechischen Philosophie sei, es bei dem an Weihnachten geboren „Wesen“ um die schöpferische Vernunft, den Logos der Griechen ging, an dem sich die subjektiv-individuelle Vernunft auszurichten habe.

    Hat also Weihnachten doch etwas mit dem zu tun, was dem Wirtschaftsegoismus fehlt? Unter „www.theologie-der-vernunft.de“ versuche ich das Weihnachtsrätsel zu lösen, dem uns in der Person (menschlichen Rolle/Aufgabe) Jesus bekannten Logos zum zum zeitgemäßen Auf-verständnis zu verhelfen.

    Mit frommen Sprüchen, moralischen Ermahunungen ist es nicht getan.

    Ich „glaube“: Die Aufgabe der Theologie wäre es, aufgeklärten Menschen einen zeitgemäßen Sinn/Logos der realen, evolutionsbilologisch bzw. naturwissenschaftlich beschriebenen Welt als wahre Genesis zu vermitteln, sie im Kult zu befähigen, in dessen Sinn/Logos zu leben.

  2. Ein paar gute Links, die mir Marc geschickt hat.

    http://www.hagalil.com/judentum/torah/zwi-braun/5-ree-01.htm

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zedaka

    http://diegesellschafter.de/projekt/unterstuetzer/detail.php?did=7&z1=1228926154&z2=453488deba186e2a4216a3cfa90046b1&

    @Gerhard vielen Dank für den Kommentar:

    Mir fehlt ein wenig konkrete Anregungen, wie dies im Hinblick auf meine Fragestellung in der Überschrift aussehen könnte. Konkret meine ich diese Aussage:

    „Die Aufgabe der Theologie wäre es, aufgeklärten Menschen einen zeitgemäßen Sinn/Logos der realen, evolutionsbilologisch bzw. naturwissenschaftlich beschriebenen Welt als wahre Genesis zu vermitteln, sie im Kult zu befähigen, in dessen Sinn/Logos zu leben.“

    Was ist dieser so umschriebene Logos praktisch?
    Was ist die wahre Genesis?
    Wie wird diese vermittelt, durch wen, an wen?

    Was genau definierst du Kult in diesem Zusammenhang?
    Was ist der Zusammenhang zwischen Kult und Logos?

    Welche Stellung hat der Kult im ökonomischen Gemeinwesen?
    Was trennt bzw. verbindet die kultische Vermittlung mit dem Begriff: Gewinnstreben?

    Wie kann man all diese abstrakten Gedankengänge in einer kleinen praktischen Geschichte, in einem Gleichnis erzählen (Jesus konnte über den komplizierten Begriff Reich Gottes in herrlich einfachen Geschichten sprechen)

    Wie befähigt uns die Erkenntnis des schöpferischen Logos unsere subjektiv-individuelle Vernunft auf die wirtschaftlichen Entwicklungen im Jahr 2009 auszurichten?

  3. @güni,
    ich glaube, dass ich hier nicht allen Fragen gerecht werden kann.

    Doch ich glaube, d.h. ich bin aufgrund einer unvoreingenommenen Gesamtschau des heute vorhandenen Wissens gewiss, dass Synagoge und Kirche nicht auf geheimnisvolle Eingebungen von Gründergestalten bauen, sondern auf ein Wort, eine kreative=schöpferische Vernunft (d.h. dann auch gemeinorientierte, zukunftgestaltende…Vernunft).

    Und genau diese schöpferische Vernunft, die die alten Griechen im natürlichen, logischen Fluss allen Werdens, des erstmals rational erkärten Weltbaues verstanden, Logos nannten, ist das, was m.E. auch uns unserem Wirtschaftkreislauf fehlt. Die subjektive menschliche Vernunft,die sich am Selbstzweck folgt, muss sich bei geistbegabten Wesen an einem „schöpferischen“ Sinn/Logos des Ganzen, der Genesis ausrichten.

    Nachdem der Papst als Wissenschaftler bekennt, dass es beim biblischen und somit historischen Wesen Jesus um diese schöpferische Vernunft der Griechen ging, halte ich es für die Aufgabe der modernen Theologie, den Menschen diese kreative Vernunft als ewiges Wort auf zeitgemäße Weise zu vermitteln. Und sie in kultischer Begeisterung dafür zu befähigen, diese zu halten. Mit warmen Worten, gegenseitigen Beschwörungen, Verweisen auf alte Vorschriften und frommen Reden ist es nicht getan. Vielmehr scheint mir all dieses wundersame Geschwätz von einem völlig vermenschlichten Gottesbild dem Verstand dessen im Wege zu stehen, was von Mutter Kirche in der Weihnachts-Wende vor 2000 Jahren in menschlicher Gestalt unvoreingenommen zur Welt gebracht, präsent wurde.
    (Nicht selbst der jüdisch Unsagbare Eine war, sondern als dessen Wort verstanden wurde.)

    Mein Weihnachtswunsch:
    dass der Mensch von Morgen aufgrund seiner Glaubensaufklärung „Jesus geht voran singt“ um sich – auch im Wirtschaftsalltag – an einen Sinn einen Logos/schöpferische Vernünftigkeit als ewiges Wort zu halten, das ihm dort erkärt wird, wo heute Gott als Wahn abgeleht wird:
    in moderner Evolutonsbiologie als umfassender Welterklärung.

    http://www.theoloigie-der-vernunft.de
    u.A. aktueller Brief an Bendikt XVI….

  4. Entschuldigung:

    http://www.theologie-der-vernunft.de

  5. Boah jetzt weiß ich wieder, warum ich keine Theologie studiert habe sondern Sozialarbeit. Eas machen wir uns mit den Worten und den Missverständnissen die sich daraus ergeben das Leben schwer.
    Wenn ich aus dem Glauben lebe, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und zwar als Mann und als Frau. Und daran glaube, dass Gott Mensch geworden ist, dann habe ich ich doch regelmäßig in meinem Spiegelbild ein 7 Milliardsten Teil zu sehen und in meinem Nächsten einen weiteren göttlichen Teil. Der selbstverständlich gerade einen anderen Gedanken von Gott und der Welt hat als ich.
    Ich verstehe nicht warum dann immer noch daraufhin gewiesen werden muss womit es nicht getan ist, anstatt daraufhin zu weisen, das damit schon wieder ein Teil zum ganzen beigetragen worden ist.
    Es ist die alte Frage, sehe ich das Glas halbvoll oder halbleer?

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