Geschichten und Menschen in unserer Nachbarschaft

Was bewegt unser Leben? – Menschen und Alltagsgeschichten, kleine und große Erlebnisse, meist in unserer näheren Umgebung. – Nur ein Beispiel von vielen: Ein lieber Angehöriger muss ins Krankenhaus. Es geht einem nahe. Natürlich macht man einen Besuch oder ruft an, um dem anderen zu zeigen, ich bin da für dich. Im Gespräch dreht es sich dann oft um kleine liebevolle und banale Dinge: „Was hast du gegessen?“ „Ich war heute einkaufen.“ Oder: „Ich habe Edda getroffen. Kannst du dich noch daran erinnern, wie wir zusammen …“ Wenn man wieder geht, wird der andere diese kleinen Geschichten vielleicht vergessen. Aber in ihm wird das Gefühl zurückbleiben: „Jemand war da für mich.“

Auch Gott ist so mit uns. Er ist einfach da für uns. Die Bibel ist voll von Menschen und Geschichten. Sicherlich hätte Gott die wichtigen Wahrheiten auf sagen wir 30 Seiten zusammenfassen können. Doch Gott interessiert sich für den einzelnen Menschen und die Geschichten, die er mit ihm erlebt hat. In meiner Bibel sind so 1480 Seiten zustande gekommen.

Gott teilt uns in seinem Wort nicht einfach nur mit, wie wichtig Demut ist, sondern Er erzählt uns von Moses Weg zur Demut und welche Erfolge Moses damit hatte. Im Buch Esther werden nicht kurz die Prinzipien angegeben, wie wir aussichtslose Situationen umdrehen können. Nein, Gott erzählt hier die Geschichte, wie Esther seine Gegenwartgesucht hat und seine Gunst gefunden hat und wie sie dadurch mutig wurde und ihr Volk retten konnte. Auch bei Jesus werden uns nicht die fundamentalen Wahrheiten über göttliche Heilung kurz aufgelistet. Die Bibel berichtet vielmehr vom Hauptmann von Kapernaum, seinem Glauben und von seiner Verzweifelung, von seinem kranken Sohn und wie Gott eingreift.

Auch unsere Geschichten, die wir uns erzählen, sollten sich deshalb um Menschen drehen. Um die Menschen in unseren Gruppen und um die Menschen in unserer Stadt. Es sollte um Simi und Heike gehen und wie Gott ihnen geholfen hat. Um Dirk, Stella und Peter. Und auch um Ralf, Andy, Nicole und David, um nur ein paar wenige zu nennen. Ja, und auch um das Engagement von Brigitte und Anette.

Es geht auch um Frau Meier und Herrn Müller in der Holzhauserstraße in Berlin und um Lili und Bernd in der Charlottenstraße in Würzburg.

Aus diesem Grund möchte ich den nächsten Wochen immer wieder einmal Geschichten von Menschen, die in irgendeiner Straße in Deutschland wohnen berichten. Ich möchte sie zu ihrem Leben interviewen und sie nach Erlebnissen in ihrem Leben befragen. Und ich möchte auch ihr Wohnumfeld, ihre Straße, in der sie leben, kennen und besser verstehen lernen.

Gerne könnt ihr mir Kontakte zu interessanten Gesprächspartnern aus den unterschiedlichsten Schichten und Hintergründen weitergeben. – Und auch ihr könnt auf Cafe Community Eure Geschichten erzählen. Eurere eigene Geschichte oder die Geschichte von Mustafa, von der alten Oma um die Ecke, von dem Ladenbesitzer oder von Menschen aus euren Gemeinden.

Vielleicht ist dieser Artikel eine kleine Anregung, sich auf den Weg zu machen, anderen bewusster zuzuhören, um ihre Geschichten zu erfahren.

Günther, www.inunsererstrasse.de

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Flyer Cafe-Inmeinerstrasse.de

Bild: Dieter Haugk, pixelio.de

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