„Ein Bischof hat die Aufgabe, in seinem Reden und Handeln die Liebe Gottes zu verkündigen. Darauf hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Dr. Johannes Friedrich (München), … aufmerksam gemacht. … ‚In einer Zeit, in der viele Menschen immer mehr Angst haben – Angst vor dem Klimawandel, den Folgen der Finanzkrise, Angst um den Arbeitsplatz –, da ist diese Verkündigung so wichtig wie nie zuvor: die Verkündigung von der Gnade Gottes, die er uns Menschen zuwendet, ohne dass wir irgendetwas dazu leisten oder tun müssen.‚ “ > mehr.
Bild: ferran,flickr.com
Der Wert des Menschen hängt allein von Gott ab
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Kommentare
2 Kommentare zu „Der Wert des Menschen hängt allein von Gott ab“
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Zitat aus der Pressemitteilung:
„Wir spüren heute besonders, wie wichtig es ist, dass wir den Menschen verkündigen, dass der eigene Wert vor Gott, vor sich selbst und vor anderen allein vom Geschenk der göttlichen Anerkennung und von nichts anderem abhängt.“
Fragen:
Verständlich erahnbar ist, wovon [in dieser Sicht] der „Wert“ eines Menschen NICHT abhängt. Aber was bedeutet die zitierte Aussage POSITIV konkret?
Und bedeutet es, dass NICHT JEDER Mensch göttliche Anerkennung erhält, dass es also von Gott nicht anerkannte Menschen gibt?
Bedeutet es, dass Menschen ohne göttliche Anerkennung KEINEN (oder geringeren) „Wert“ hätten?
Wer stellt wie fest, ob und welcher Mensch das Geschenk erhalten hat und wer nicht?
Und am Rande gefragt: Wer ist „Wir“ – dieses „Wir“, das da heute besonders spüren soll?
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In meiner Diskussion mit den Brights wird mir immer wieder bewusst, wie schwer es ist, über „Werte“ nachzudenken.
Es scheint zu stimmen, ein Mensch, der keine Werte hat, ist zwar nicht „wertlos“, aber wenn er außer sich, allenfalls einer hedonistischen Selbst-Lustbefriedigung keinen kreativen=schöpferischen Sinn hat, sieht, scheint er sinnlos zu sein. Und so verhält er sich denn auch, wie wir derzeit wieder sehen. (Auch wenn wir die Un-wirtschaft nur den Bankmangern in die Schuhe schieben.)
Aber dieser Sinn lässt sich nicht mehr verkünden, wie hier immer wieder verkündet wird. Wir haben die Gabe, ihn im natürlichen Bauplan, wie er uns wissenschaftlich beigebracht wird, zu verstehen. Dem Schöpfer sei es gedankt.
Jesus, d.h. die rational erfahrbare kreative=schöpferische Vernunft, über die hinaus es nichts von einem Schöpfergott zu sagen gibt, die der Wissenschaftler Papst Benedikt XVI. als biblisch-geschichtliches Wesen unseres Glaubens belegt, lebt. Allein die leere Verkündung scheint ihm im Wege zu stehen.



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