Luther ist kein Heiliger

Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Hartmut Lehmann, warnt vor einer Heldenverehrung des Reformators Martin Luther (1483-1546). Fast 500 Jahre nach dem Ereignis der Reformation müsse man so manche Aussagen Luthers anders sehen. «Es ist erstaunlich, wie sehr Theologen, die sonst jeden Satz der Bibel historisch-kritisch unter die Lupe nehmen, Luther-Legenden ungeprüft übernehmen»

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Foto: Gabi Schoenemann | pixelo.de


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Kommentare

4 Kommentare zu „Luther ist kein Heiliger“

  1. Avatar von dikosss
    dikosss

    Ich hatte mal eine Predigt gehalten, in der ich der Aussage Luthers „simul justus et peccator“ (soviel wie: „gleichzeitig Gerechter und Sünder“) kritisiert hatte, weil ich meinte, dass wir durch Jesus nicht mehr Sünder von unserer Identität her sind, sondern Gerechte, die sündigen können.
    Anschließend kamen 2-3 Personen auf mich zu und ermahnten mich. Sie waren der Überzeugung, dass Luther Recht hatte. Aber ich merkte, dass es mehr war als nur eine theologische Überzeugung. Es schwang deutlich mit, dass ich Martin Luther gekratzt hatte.
    Ich nehme an, dass sich Luther auch gegen eine Überhöhung seiner selbst gewandt hätte.

    So mag es letztlich sehr gut sein, seine Leistungen und manche seiner Gedanken immer wieder neu zu entdecken. Aber er sollte nicht einseitig erhöht werden, zumal er Dinge geschrieben hat, für die er heutzutage Strafanzeigen bekäme.

    Segen!
    Dirk.

  2. Avatar von dikosss
    dikosss

    Rächtschreybfälah in einem veröffentlichten Kommentar sind blöd … 🙂

  3. Es ist schon traurig mit unserem Christentum bestellt, wenn selbst Christen, das nicht feststellen was der Herr Lehmann aussagt sondern, ein Mann der Welt und der weltlichen Weisheit und Wissenschaft.
    Es ist eine Balmage, für das von Menschen gemachte Christentum, nicht nur vor den ungläubigen Menschen
    sondern, vor Gott unserm Herrn!
    Hätten die Bekenntnischristen, den von Gott zugesagten und auch empfangenen, Geist der Wahrheit mit dem Wort Gottes, in ihrem Innersten, Herz und Gewissen, WOHNEND, wie Christus uns allen verheißen und zugesagt hat, dann würden sie schnell, den Wolf im Schafspelz erkennen und ihn auch überführen durch den Geist der Unterscheidung.

    Wer über 30 000 Menschen /Bauern hinrichten lässt nur weil sie eine andere Meinung haben, auch als werdende Christen wie er, der ist es nicht wert, mit wahren Christen und Nachfolger Jesu Christi , dem Geist Jesu Christi und seiner wahren Theologie/ Gotteslehre zugerechnet zu werden.
    Dieses gilt allen Religionen mit ihren irdischen selbst- erwählten Autoritäten und Mitläufern.
    Luther hat nur den Buchstaben der Bibel übersetzt und dafür brauchte er viele Jahre dazu, doch den Geist Gottes, den man braucht, um das Geschriebene zu verstehen, den konnt er den Menschen nicht mitteilen noch übersetzen, darum der große Abfall von Gott, weil er und seine Nachfolger und Mitläufer, aus dem Buchstaben der Bibel, Gottes Wort gemacht haben, das für alle verbindlich sein solle, obwohl in der Bibel steht, wer das Wort Gottes ist;JESUS CHRISTUS, der LOGOS GOTTES, der ewige Christus und Menschen- Sohn. Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag.
    (UMSONST, wie Christus seinen Jüngern geboten hat!

  4. Avatar von Wolfram
    Wolfram

    „Hätten die Bekenntnischristen, den von Gott zugesagten und auch empfangenen, Geist der Wahrheit mit dem Wort Gottes, in ihrem Innersten, Herz und Gewissen, WOHNEND, wie Christus uns allen verheißen und zugesagt hat, dann würden sie schnell, den Wolf im Schafspelz erkennen und ihn auch überführen durch den Geist der Unterscheidung.“

    Matthäus, siebtes Kapitel, Vers 1…

    Ach ja:
    „Autor und Herausgeber christlich- theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag.
    (UMSONST, wie Christus seinen Jüngern geboten hat!“
    dazu meint Paulus… (1. Korintherbrief, 9. Kapitel, Verse 7 bis 9)
    und was er zum Selbstrühmen schreibt, dahin hilft eine gute Konkordanz.
    Bis zur Erkenntnis „wir sind Bettler, das ist wahr“ ist es gewißlich ein weiter Weg.

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