Gott lieben – Teil 5

Wie können nun wir Gott lieben? Können wir das überhaupt? Lässt sich Liebe befehlen?Zu jeder Liebe gehört die Treue. Die fordert auch Gott von seinen Gläubigen. Denn er ist eifersüchtig, ja intolerant. So, wie nur Liebende intolerant sein können, dürfen und müssen. In der Liebe gibt es ein „Nur Du!“, eine Exklusivität.

Diese exklusive Treue hat zwei Seiten, eine passive und eine aktive. Um mal im Bild der Partnerschaft zu bleiben: Meine Partnerin kann von mir die Passivität erwarten, dass ich das Fremdgehen unterlasse und keine Affairen eingehe. Aber das wird ihr wenig „nützen“, wenn ich mich nicht zugleich aktiv mit ihr „beschäftige“, mich ihr zuwende, und das oft bis regelmäßig, nicht nur einmal im Jahr.

Gott erwartet von seinen Gläubigen ebenso Liebe und Treue, aktiv wie passiv.

Passiv: Keine anderen Götter oder Götzen

Aktiv: Unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Das ist Spiritualität, sich Gott aktiv zuzuwenden, ihm direkt. Er freut sich wie Künstler, wenn wir seine Werke bestaunen und huldigen. Aber davon allein wird auch kein Künstler glücklich. Direkte Zuwendung, direkte Beziehung. Und Beziehungspflege zu Gott nennen wir beten.

> Originalpost

Foto: XeBra / pixelo.de


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Kommentare

2 Kommentare zu „Gott lieben – Teil 5“

  1. Avatar von rotegraefin
    rotegraefin

    Der Schlüssel zur Freiheit

    1. Spiegel – Gesetz

    Alles was mich am anderen stört, ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.

    Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke habe ich in Wahrheit in mir selber und hätte es gerne anders.

    2. Spiegel – Gesetz

    Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und ich mich deswegen verletzt fühle, so betrifft es mich – ist dies in mir noch nicht erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt – der Egoismus ist noch stark.

    3. Spiegel ­– Gesetz

    Alles was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

    4. Spiegel – Gesetz

    Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen. Ich erkenne mich selbst im anderen – in diesen Angelegenheiten sind wir eins.

  2. Avatar von achti76
    achti76

    Schön gesagt! Danke.

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