Da wird man(n) doch hellhörig, bei solchen Schlagzeilen:
„Forscher knacken Wesen der Frau“ hiess es bei 20Minuten.ch.
Ja – wie denn? Sind sie, unsere lieben Mitmenschinnen, jetzt aus Glas, oder was?
Nun, ganz so spektakulär war es wohl doch nicht. Unsere nördlichen Nachbarn in den Niederlanden sei es erstmals gelungen, das Erbgut einer Frau vollständig zu entschlüsseln. Dazu stellte eine der Gen-Forscherinnen, Marjolein Kriek, ihre eigene DNA für die Gruppe zur Verfügung.
Es wurde ja wohl auch Zeit, denn bisher war nur das Erbgut von Männern bekannt – und das war schon vor sieben Jahren.
Die Entschlüsselung ihres Erbguts war ziemlich teuer, aber bis auf einige wenige „persönliche“ Daten wolle sie die Ergebnisse der Wissenschaft zur Verfügung stellen, liess Frau Kriek verlauten.
Solche bahnbrechenden Nachrichten lassen mich anfangen, zu träumen…
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Ab sofort können Männer viel entspannter in die oft verzweifelnde Erkundungsreise des Wesens Frau – am besten noch die an ihrer Seite – starten: Sie haben im günstigsten Fall nur mal eben ein kleines Päckchen nach Holland zu schicken mit der DNA der Partnerin – und kurze Zeit später lässt sich vieles (alles?) nachvollziehen, was da im Gegenüber vor sich ging, geht, gehen wird.
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Diese ganzen Streitpunkte über Jahrhunderte klären sich jetzt sehr schnell auf:
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Wieso noch mal kommunizieren Damen anders und vor allem quantitativer, als Herren?
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Wieso sind Männer oft so einseitig einsetzbar, währen SIE diverse Dinge parallel umsetzt und das dabei auch noch erklären kann?
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Was bewegt Mütter, zu Elternabenden zu eilen?
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Ist an dem Schuhtick von Erdenbürgerinnen auch wissenschaftlich etwas dran?
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Kann das Erbgut von Autofahrerinnen wirklich den Nachweis erbringen, dass das Einparken nicht vorgesehen war?
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Partnersuche, Partnerwahl und Partnerdurchhaltewillen für dauerhafte Beziehungen sind viel erfolgreicher, weil berechenbarer und dadurch planbarer?
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Wir Männer werden endlich einmal verstehen, wieso Gott nach der Erschaffung des Menschen doch noch die Gefährtin für IHN (=Mann) erfunden und kreiert hat.
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Männer können in Zukunft – guter Wille vorausgesetzt – viele Wünsche ihrer Partnerin erfüllen, können sie doch endlich einmal nachvollziehen, dass das „Nein“ ein „Vielleicht“ und dieses ein „Ja!“ bedeuten sollte.
Ja – solche Nachrichten bringen doch das eingespielte Rollenverhalten und das jahrelang Antrainierte ins Wanken. Schauen wir mal, wohin die Reise noch geht…
P.S.
Ganz ehrlich? Ich für meinen Teil fände es schade, wenn wir Männer wirklich das Wesen Frau verstehen würden. Ein grosser Teil des spannenden Miteinanders wäre dann dahin. Und wären sie in ihrer Erklärbarkeit dann nur noch bessere Männer?
Nee – also ich finde es so, wie es ist, ganz prima!
Originalpost siehe hier.
Foto: multipa/pixelio.de



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