Predigt: Schluß mit dem Geschwätz ?

prediger-babasteve.jpgPredigen: was heißt das ? Hier ein Artikel, der scharf ins Gericht geht mit der Predigt. Aber hat er recht ? Ist das, was er verlangt, wirklich die einzige Form, wie eine gute Predigt auszusehen habe ? Vielleicht ist die Antwort die: soviele Menschen es gibt, soviele Predigtstile sind angemessen. Sofern die Predigt etwas vom Evangelium, von Jesus, von Gott, vom Glauben zu transportieren sucht und dies in einen aktuellen Zusammenhang stellt, so dass der Hörer damit etwas anfangen kann. Eine Predigtpolemik, die teilweise sicher recht hat – aber zugleich auch etwas einseitig ist. > Hier lesen.

Bild:babasteve ,flickr.com


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Kommentare

3 Kommentare zu „Predigt: Schluß mit dem Geschwätz ?“

  1. das musste mal gesagt werden!…
    die gefahr, dass wir einen kuscheljesus verkündigen, der beliebig für meine emotionalen bedürfnisse zur verfügung stehen soll, sonst aber wieder in der ecke verschwindet und die missachtung der heiligkeit gottes (gottes(ehr)furcht) bringen nicht wirkliche umdenkprozesse bei zuhörern in bewegung. insofern finde ich den artikel richtig gut und angebracht, als einen kontrapunkt für manche gängige praxis, nur keinem zuhörer weh zu tun, er könnte ja auch noch die kirche verlassen.
    was mich betroffen machte: dass wir die zuhörer vielleicht nicht mehr wirklich ernst nehmen… darüber muss ich weiter nachdenken. wenigsten vor meiner nächsten predigt:-)

  2. Ja, ich denk auch, da steckt einiges drin im Artikel. Aber er ist schon auch radikal. Ich denke, die Predigt sollte nicht nur Seelenwellness sein, der Predigtstil aber kann es vielleicht doch sein. Also Inhalt klarer, Stil aber auf dir Zuhörer abgestimmt.
    Denn eine Predigt kommt nur an, wenn sie auch die Sprache des Zuhörers trifft. Drum sind die Predigtstile sicher immer sehr unterschiedlich. Aber die Inhalte sollten wohl tatsächlich deutlicher herausgearbeitet werden.

  3. Also ich habe Weihnachten in der ev. Kirche auch so ähnlich erlebt.

    Die Botschaft war, dass Weihnachten doch toll ist, weil wir da mit unsrer Familie zusammen sind und so weiter.
    Man hat gemerkt, dass es dem Pfarrer darum ging, die Leute in der Kirche zu halten, nicht darum, etwas von dem lebendigen Gott zu erzählen.
    Ohne Gott macht Kirche doch keinen Sinn. Ich hatte aber den Eindruck, als würde man nach Gründen für Kirche ohne Gott suchen. Das war nicht wirklich erbauend, sondern ziemlich traurig. Da fragt man sich dann schon, ob der Pfarrer eigentlich selbst noch an Gott glaubt.

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