„Ich wache nachts auf und muss ein Bier trinken“

zzz_alkohol.jpgEinige Leute können gar nicht so über ihr Leben bestimmen, wie sie das gerne wollten. Gut, wer kann dies schon. Jeder ist eingebunden in diverse Abhängigkeiten. Aber bei Alkoholabhängigen ist dies noch einmal eine ganz andere Dimension. Die Sucht ist stärker als sie und handelt für sie. Wollte man theologisch argumentieren, könnte man es vielleicht auf den Nenner bringen: der Alkohol ist ihr Gott, ihm huldigen sie – unfreiwillig. Nun wäre es übertrieben und auch schon fast etwas zynisch, die Sache allein durch den Glauben lösen zu wollen. Wer solchen Menschen eine Bibel in die Hand drückt, handelt am Menschen vorbei. Denn zu allererst müssen die Betroffenen selbst aktiv werden, sie müssen also Selbstverantwortung übernehmen. Ein wenig jedoch kann hier vielleicht der Glaube auch helfen, denn er läßt einen Menschen wissen: jemand ist bei mir in all dieser Not, in all dieser Aussichtslosigkeit. Es wird eine Zeit geben, wo es mir wieder besser gehen wird, wenn ich handle. Und zum Handeln kann einen auch der Glaube anspornen, der Glaube daran, dass man von etwas Höherem begleitet wird. Entmündigen sollte einen der Glaube jedoch nicht, sondern ganz im Gegenteil: aktivieren. Hier lesen.

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Kommentare

Ein Kommentar zu „„Ich wache nachts auf und muss ein Bier trinken““

  1. Avatar von legasthenieistkeineschande
    legasthenieistkeineschande

    Ich kenne das Problem. War selber 8 Jahre abhänig vom Alkohol. Bin aber inzwischen über 6 Jahre weg davon. Gott sei Dank. Die ganze Geschichte lesen will kann dies auf meinen Blog tun. Leider haben viele nicht das Glück davon weg zu kommen.

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