
Gestern haben wir einen 50. Geburtstag gefeiert. Eine ukrainische Frau ist 50 geworden. Es waren so viele Menschen da. Es wurde so viel gesungen und gelacht. Live-Musik. Fotos wurden gemacht. Es war so eindrücklich.
Es wurde mir dabei wieder einmal so klar, dass jeder einzelne Mensch ein eigenes Universum ist, unendlich wertvoll, von Gott gemacht, von den Mitmenschen geschätzt, geliebt und gebraucht. Es war wirklich beeindruckend.
Wie krass dagegen der Gegensatz, wenn Putin und seine Entourage 10 Millionen Menschen in der Ukraine zu Flüchtlingen gemacht haben und beinahe täglich Menschen wahllos bombardieren.
Wofür? Wozu? Damit das flächenmäßig größte Land der Erde, Russland, welches sich über Jahrhunderte hinweg das Land anderer Länder geraubt hat, damit dieses Land noch größer wird? Ein Land, dem der Imperialismus ins Herz geschrieben steht, schon seit Jahrhunderten?
Ein Land, das von jemandem wie Putin mehr schlecht als recht regiert wird, weil viele Menschen bitterarm sind, wenn man einmal von den begünstigten Menschen in den Städten absieht, die reich sind.
Putin, der in seinem Bunker sitzt und eigentlich ein Leben führt, das all dem, was ich oben beschrieben habe, komplett entgegengesetzt ist. Und ebenfalls seine Günstlinge, denen er Reichtum verschafft, damit sie in seinem Auftrag die Menschen klein halten.
Wie klein ist das. Wie armselig. Wie abstoßend.
Das Universum eines Lebens
Ein Raum voller Lachen und Lieder.
Eine ukrainische Frau feiert fünf Jahrzehnte.
Fünfzig Jahre voller Spuren und Geschichte.
Jeder Blick ein ganzes eigenes Universum.
Von Gott gemacht und unendlich wertvoll.
Inmitten von Freunden, die sie lieben und brauchen.
Draußen herrscht die Kälte der Macht.
Ein Mann in seinem Bunker zählt nur Grenzen.
Er macht Millionen zu Flüchtlingen.
Wahllos fallen die Bomben auf das Leben.
Die Gier nach Land frisst die Seelen auf.
Ein imperialer Traum, der nur Trümmer hinterlässt.
Wie armselig ist diese kalte Gewalt.
Wie abstoßend die Gier der Mächtigen.
Gegenüber dem Glanz eines einzigen Menschen.



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